Kaum hast du mit deiner Tätigkeit angefangen, dann meldet er sich schon – dein Nacken, der dir mitteilt, dass du gerade in Stress & Verspannung versinkst. Du spürst ein leichtes Ziehen, dass langsam aber sicher intensiver wird. So verspannt sitzt du doch gar nicht da, stellst du vielleicht fest, nachdem du dich gedanklich mal durchgecheckt hast. Steckt da noch mehr dahinter? Und wieso genau der Nacken? Das könnten möglicherweise Fragen sein, die du dir zu stellen beginnst.

Wenn wir und das Problem mal von mehreren Seiten betrachten, verstehst du besser warum das immer gleich im Nacken zum Ziehen anfängt. Du verstehst die Ursache besser, was dir in der Folge dabei hilft die für dich richtige Lösung zu finden.
Lösungen gibt es wie Sand am Meer, aber deine Lösung, die gibt es nur für dich, das ist jetzt wieder eher die Nadel im Heuhaufen. Und jetzt sehen wir uns den Heuhaufen mal an, damit du schon mal eine Ahnung hast wo genau du überhaupt suchen solltest.
Also der Nacken ist grundsätzlich empfindlicher für irgendwelche Verspannungen wie irgend eine andere Stelle an deinem Körper. Der Nacken ist von der Biologie als „Frühwarnsystem“ optimiert und wenn was falsch läuft, dann ist es genau dort wo du es als erstes wahrnimmst.
Das „Frühwarnsystem“ beinhaltetet eine wesentlich höhere Anzahl an sogenannten Muskelspindeln, die direkt mit deinem Gehirn verdrahtet sind, was heißt, dass hier sofort die kleinste Unregelmäßigkeit an dein Gehirn oder genauer an dein limbisches System gemeldet wird. Da hier keine Meldung unbeantwortet bleibt, wird hier sofort ein leichtes Schmerzsignal ausgegeben, dass du als leichtes Ziehen wahrnimmst.
Was betrachtet dein Nacken denn so alles als „Unregelmäßigkeit“? Da ist zum Einen der Zeitdruck unter dem du täglich stehst, dann auch der Ärger sei es privat oder in Zusammenhang mit deiner Tätigkeit und die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren oder wegen der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit.
Auch der technologische Wandel kann dir ein mulmiges Gefühl machen oder einfach die verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, weil du immer erreichbar bist oder sein willst, um nichts zu verpassen, du im Homeoffice arbeitest.
Natürlich kann die Angst auch direkt mit deinem Arbeitsplatz in Zusammenhang stehen, weil du in einem toxischen Klima arbeiten musst. Also wenn der Chef cholerisch oder unberechenbar ist oder es viel Konkurrenz gibt oder du vielleicht sogar gemobbt wirst.
Auch ein gewisser Zeit- und Leistungsdruck kann Angst auslösen, weil alles immer schneller gehen musst und du gar keine Zeit mehr hast zum Durchatmen.
Manche Leute sind mehr und manche weniger dazu veranlagt Angst zu haben. Solltest du aber ein Perfektionist sein oder grundsätzlich denkst, dass du versagen wirst, dann neigst du eher zu einer Angstreaktion.
Du siehst vor allem die Liste ist lang und das wirkt sich mehr oder weniger deutlich auf deinen Nacken aus. Du kommst deshalb möglicherweise schon vor-verspannt an deinem Arbeitsplatz an und wenn du dann noch ein klein wenig mit krummen Rücken und hochgezogenen Schulter dasitzt, was bei Angst eine natürliche Reaktion ist, dann trifft dich das mit den Nackenschmerzen besonders hartnäckig, weil da verschiedene Faktoren zusammenkommen und sich gegenseitig verstärken.
Kein Wunder, dass du dauernd verspannt bist.
Wusstest du schon?
Stress kann sich körperlich bemerkbar machen, obwohl du gar nichts Schweres gehoben hast.
In angespannten Situationen spannen wir unsere Muskulatur oft unbewusst an – und gerade Schultern, Nacken und Kiefer sind dabei gerne mit von der Partie.
Wenn Stress im Nacken sitzt
Du sitzt gerade schon wieder in der Stressfalle, du weißt gerade nicht mehr wie du das alles bewältigen sollst und der letzte Kunde war auch sehr anstrengend.
Dein Schreibtisch biegt sich fast unter den unerledigten Dingen und das Mailfach kommt auch schon an den Rand seiner Kapazität. So kommt es dir jedenfalls vor. Gefühlt wird der Haufen immer größer und zuhause solltest du auch noch so einiges erledigen.
Diesen Zustand nimmt dein Körper, deine Psyche und auch dein vegetatives Nervensystem nur für eine Weile hin, dann hagelt es Beschwerden, die du vielleicht nicht gleich als solche erkennst. Ich mache dich mal mit den üblichen Verdächtigen bekannt. Bei Stress kann der Körper selbst reagieren, die Psyche oder auch dein vegetatives Nervensystem, aber gerne eine gelungene Mischung daraus.
Wie signalisiert dein Körper?
Viele Stresssymptome kannst du auf der körperlichen Ebene wahrnehmen. Die Symptome entstehen nicht, um dich zu ärgern, sondern um dich zu warnen, damit nicht irreversible Schäden entstehen, die dann nicht mehr in Griff bekommst. Du solltest das wirklich ernst nehmen, was da gerade mit dir passiert.
Eigentlich warnt er dich nicht direkt vor der Überlastung an sich, sondern nur vor einer angenommenen Gefahr und deshalb spult er sein „Gefahr-in-Verzug-Programm“ ab.
Wenn du das lange genug ignorierst, hast du noch länger Probleme damit und das wollen wir nicht, deshalb sehen wir und mal an was da so alles in diesem körpereigenen Programm enthalten ist.
Ziehende und drückende Schmerzen
💥
Diese Schmerzen entwickeln sich nicht von heute auf morgen, das musst du dir schon verdienen. Da haben sich schon ein paar Muskeln zusammengetan, die nun schon länger angespannt sind und dadurch immer schlechter Durchblutet werden.
Und genau diese Minderdurchblutung verursacht dieses unangenehme Gefühl, das den Hinterkopf, die Schultern betrifft und sich dann bis zwischen die Schulterblätter zieht.
Minderdurchblutung an einer bestimmten Körperstelle heißt, dass damit auch eine Minderversorgung stattfindet, deine Muskeln haben einfach Hunger und möchten endlich durch etwas auflockernde Bewegung wieder gefüttert werden.
Spannungskopfschmerzen
🤕
Wenn deine Muskeln am Nacken nicht nur verspannt sondern schon so richtig verhärtet sind, dann können sie bis zum Hinterkopf hinaufwandern und sich dort in unangenehmen dumpfen oder ziehenden Kopfschmerzen bemerkbar machen, der im Gegensatz zur Migräne nicht pocht.
Manche fühlen sich als würde ihr Kopf gerade in einen Schraubstock gezwängt oder ein Band würde den Kopf zusammenquetschen. Dein Hals hat zu tun den Kopf noch zu halten, der Schmerz an sich hält sich über Stunden auf einem gleichmäßigem Niveau.
Eingeschränkte Beweglichkeit
🦽
Nach und nach fühlt sich dein Hals an, als wäre er einbetoniert. Jede Bewegung schmerzt mehr oder weniger deutlich. Dein Bewegungsradius ist deutlich eingeschränkt und der Stopp ist klar erkennbar, wenn du diesen Punkt erreicht hast, dann tut es einfach nur noch weh. Da geht nichts mehr, ab hier blockiert dein Hals vollständig.
Dich durchdringt die Frage, ob du zu „Das Ding“ aus dem Film „Die Fantastischen Vier“ mutierst?
Jede Bewegung die du machst ist hölzern, solltest du zur Seite blicken müssen, dann verhältst du dich als hättest du eine unsichtbare Halskrause an, du bewegst den Oberkörper mit.
Spürbare Muskelverhärtungen
💪
Man nennt das auch Myogelosen, damit auch weißt wovon der Arzt spricht, wenn du ihn darauf ansprichst.
Du kannst sie selbst ganz einfach ertasten, diese Verhärtungen sind etwa erbsen- bis murmelgroße Knötchen, die richtig hart sind, wenn du draufdrückst. Sie lassen sich auch etwas verschieben. Diese Knötchen sind genau die Triggerpunkte, das Zentrum der maximalen Verhärtung.
Diese Punkte schicken den Schmerz oft ganz wo anders hin. Du drückst im Nacken und plötzlich zieht es oder schmerzt es wo anders. Vielleicht so gar an einer Stelle, die schon öfter ohne das Drücken weh getan hat.
Jetzt weißt du wo das wirklich her kommt. Dann auch wenn du da gerade nicht drauf drückst, sendet dieser Triggerpunkt diese Schmerzen unterschwellig aus. Solltest du davon schon eine kleine Sammlung angelegt haben, dann wundert dich das nun nicht mehr, warum du so wenig Energie hast, die wird von den Punkten quasi aufgefressen.
Da du nun weißt wo es her kommt, kannst der Ursache zu Leibe rücken, vielleicht mit einem Triggerpunkt-Drücker.
Schlafprobleme
🥱
Leider kannst du nachts deinen angespannten Muskelapparat nicht ausziehen, den nimmst du mit ins Bett und dort bleibt er meist in gewisser Weise angespannt, was dich schon mal schlecht einschlafen lässt, es dauert ewig bis du die richtige Position gefunden hast.
Dein Schlaf ist unruhig, möglicherweise wachst du immer wieder auf und deine nächtliche Erholung funktioniert auch nicht so wie sie soll, am nächsten Morgen erwachst du völlig gerädert, weil auch diese Nacht die so notwendige Regeneration nicht statt gefunden.
Seltene Begleitsymptome
😫
Stress & Verspannung im Nacken kann auch der Grund für deinen Tinnitus sein, weil eine Reizüberflutung im Gehirn statt findet und ein neurologischer Dauer-Kurschluss ausgelöst wird, das über dein Ohr als Phantomgeräusch ausgegeben wird.
Oder Schwindel, weil die Informationen durch die Nacken-Engstelle nicht schnell genug ins Gehirn kommen und nicht zu dem passen, was deine Augen gerade sehen, das muss genau übereinstimmen, sollte sich da ein Datensatz verspäten kommt es zu einem Informationskonflikt, den du als Schwindel oder Benommenheit wahrnimmst.
Und weil wir schon beim Sehen sind, auch Sehstörungen können vom Nacken kommen. Zum Einen kann durch den verengten Versorgungskanal Nacken das Auge minimal unterversorgt werden und/oder die Schmerzreize selbst dringen bis in deine Augen vor. Das Ergebnis ist, es kann flimmern oder du siehst verschwommen.
Und dann ist da noch das HWS-Syndrom, dass sich sehr vielfältig äußern kann. Wie etwa in Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Fingern, Händen und Armen, das passiert wenn die Nervenbahnen bis aufs äußerste gereizt sind. Ausstrahlende Schmerzen bis tief in den Arm gehören ebenfalls in diese Aufzählung.
Oder dir ist übel oft in Zusammenhang mit Schwindel, du hast Kiefer- und Zahnschmerzen bekommen oder ein Kloß-im-Hals-Gefühl entwickelt und möglicherweise auch Schluckbeschwerden, die du spontan gar nicht zuordnen kannst.
Auch das Gefühl nicht tief genug einatmen zu können passt in die Tool-Box von Stress & Verspannung im Nacken.
⚠️
Achtung
Solltest du Schwindel, Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln erstmalig haben, dann lass das auf jeden Fall ärztlich abklären!!
Es gibt andere sehr ernste Probleme, die dahinter stecken können!!
Wie macht sich deine Psyche bemerkbar?
Wenn sich der Stress über die Psyche bemerkbar macht, dann heißt das in der medizinischen Welt somatopsychische Wechselwirkung. Ab da kann es auch chronisch werden.
In der Vorstufe bemerkst du, aber schon mal ein paar leichtere Symptome, die dich aufmerksam werden lassen sollten, wenn diese schon fast ein Dauerzustand bei dir sind.
Das ist auf jeden Fall ein Alarmsignal. Du solltest jetzt dringend anfangen etwas zu ändern, bevor dein Körper und deine Psyche sich dauerhaft darauf einschießen und du noch kränker wirst wie du dich eventuell gerade schon fühlst.
Sehen wir und die Zeichen der Überlastung mal genauer an.
Erhöhte Reizbarkeit
🤯
Du gehst schon wegen Kleinigkeiten in die Luft, die dich früher so gar nicht gestört haben. Möglicherweise fallen dir positive Emotionen wie lachen oder ungezwungen fröhlich sein immer schwerer.
Vielleicht ziehst du dich auch schnell in dein Schneckenhaus zurück, weil du dich von irgendwas ungerecht behandelt oder beleidigt fühlst. Irgendwie bist du nicht mehr du in deinen Reaktionen.
Konzentrationsstörungen
🧠
Du kannst einfach nicht beim Thema bleiben und bist sofort abgelenkt. Deine Gedanken schweifen irgendwo hin, obwohl dich das mit dem du dich beschäftigst im Grunde interessiert.
Manchmal weißt plötlich nicht mehr was du eigentlich tun wolltest. Gut, manchmal passiert das den Besten unter uns, aber wenn das auffällig oft vorkommt, dann solltest du das ernst nehmen.
Innere Unruhe
💫
Du kommst dir so ein bisschen vor wie der weiße Hase von Alice im Wunderland, weil du das Gefühl hast du bist irgendwo zu spät, du musst noch 1000 Dinge erledigen, alles schwirrt dir durch den Kopf und du möchtest auch alles auf einmal erledigen.
Kaum bist du irgendwo, willst du wieder wo anders hin. Es ist als würde in dir etwas gewaltig unter Strom stehen und du vibrierst nur noch. Auch abends fällt es dir schwer zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen.
Dauerhafte Erschöpfung
💤
Du fühlst dich morgens beim Aufstehen schon, als hättest du gerade drei Tage durchgemacht, schleppst dich ins Bad und später in die Arbeit.
Dich beschleicht das Gefühl, dass es so viel Kaffee gar nicht geben kann, wie du bräuchtest, um dich entlich wach zu fühlen.
Eigentlich läufst du nur noch in Trance durch dein Leben und machst alles was man von dir verlangt gerade eben und mit letzter Kraft. Zu jeder Aktion musst du dich fast zwingen, die Couch ist ein wirklich guter Freund geworden, die will wenigstens nichts von dir.
Gefühl der Überforderung
😵
Aufgaben, die du schon mal mit links erledigt hast stellen jetzt ein fast unlösbares Problem dar. Sogar so einfache Entscheidungen wie was du dir heute zum Essen machst sind einfach nur anstrengend.
Vor dir liegt ein riesiger Haufen von Erledigungen, einzig allein der Gedanke daran macht dich fertig und wie das schaffen sollst ist für dich ein Rätzel.
Wie reagiert dein vegetatives Nervensystem?
Das ist der Teil, deines Nervensystems, der ganz allein und autonom im Hintergrund lebenswichtige Körperfunktionen steuert, wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck oder Verdauung.
Es würde sehr viel Aufmerksamkeit von dir fordern, wenn du diese Prozesse alle bewusst steuern müsstest, dann würdest du zu nichts anderem kommen.
Da gibt es im Prinzip zwei oder eigentlich drei Spieler auf dem Feld. Bei zweien davon kommt es darauf an wer die Oberhand hat, so wird gespielt.
Die beiden sind der Sympathikus, der dich aktiviert und auf Leistung vorbereitet, deine Herzfrequenz steigt, dein Atem wird wird schneller. Dagegen hält der Parasympathikus, der dich beruhigt und für Regeneration und Erholung sorgt.
Dann ist da noch das enterische Nervensystem, dass sich um die Regulierung deiner inneren Organe kümmert und deine Verdauung weitgehend selbständig erledig.
Dieses vegetative Nervensystem regelt deinen Kreislauf, deinen Stoffwechsel und deine Temperatur.
Wenn du dauernd gestresst bist dann bleibt der Sympathikus dauerhaft im Ruder (war jetzt nicht sehr sympathisch ist) und löst so ein paar Symptome aus, die dich aufmerksam werden lassen sollten, das könnte dich langfristig so richtig krank machen.
Eigentlich macht der Sympathikus das nur, weil der der Meinung ist, da ist Gefahr in Verzug ist und er möchte, dass du überlebst. Er schraubt deshalb die Systeme runter, die für das langfristige Überleben zuständig sind und aktiviert alles, was du für die kurzfristige Flucht oder den bevorstehenden Kampf brauchen kannst. Weil wenn du die aktuelle Gefahr nicht überlebst, dann gibt es keine Notwendigkeit mehr einer langfristigen Versorgung, so deine tiefste innere Programmierung.
Dumm nur, wenn er auf diesem Niveau festhängt, weil er dauernd irgendwelche Gefahrensignale bekommt, das schädigt das langfristige System und somit dich.
Schauen wir uns mal an, was du alles für diese „Flucht“ brauchst und die dir das Leben schwer machen, wenn die kurzfristige Flucht ein ausgedehnter Dauerlauf wird.
Flache Atmung
💨
Möglicherweise merkst du es nicht direkt, dass du flacher Atmest, das fällt nur dann auf, wenn du bewusst darauf achtest. So bekommst du schon mal weniger Sauerstoff pro Atemzug in dich rein.
Folglich bekommen deine Organe weniger Sauerstoff, deine Leistungsfähigkeit sinkt und du wirst müde. Dein Herz-Kreislauf-System muss schneller arbeiten, um das noch aufzufangen.
Da diese Atmung nur über den Brustkorb läuft und dein Bauch da gar nicht mehr mitspielt, was den Nacken noch weiter belastet.
Durch diese flache Atmung bekommt auch dein Gehirn weniger Sauerstoff, dass dann gerne mal mit einem Schwindel oder ein Benommenheit reagiert.
Erhöhter Puls und Herzklopfen
💓
Deine Pulsfrequenz erhöht sich, wie soll es auch anders sein, du weißt der Säbelzahntiger schleicht rum, vielleicht spürst du das Klopfen, wenn es manchmal bis zum Hals geht.
Du musst dich dazu gar nicht anstrengen, es schlägt auch ohne dass du einen Fuß vor die Tür gesetzt hast als hättest du gerade eine große Anstrengung hinter dir.
Aber eigentlich tut dein Herz das, weil du einfach zu wenig Sauerstoff in dir hast, das Bisschen muss schnell verteilt werden, gerne wird dazu der Blutdruck erhöht, damit die Sauerstoffversorgung durch erhöhte Blutgeschwindigkeit wieder etwas eingedämmt wird.
Solltest du langfristig einen zu hohen Puls haben, dann kann dein Herz mit einer Herzmuskelschwäche reagieren, auch dein Schlaganfallrisiko treibst du so in die Höhe genau so können andere Organe Schaden nehmen, weil ihnen der Blutdruck zu hoch und die Sauerstoffversorgung zu niedrig war auf Dauer.
Also du musst noch nicht in Panik verfallen, wenn das mal passiert, aber wenn es regelmäßig passiert, dann solltest du einen Termin mit deinem Arzt vereinbaren, um dein persönliches Risiko abzuklären und medizinische Gegenmaßnahmen zu erörtern.
Schlafstörungen
😳
Oder wenn dein Sympathikus mal wieder Überstunden macht. Und die macht er nur weil du nicht mehr richtig abschalten kannst und dich deine Probleme des Tages bis ins Bett verfolgen.
Dein Schalter ist kaputt, weil er nicht mehr auf den Parasympathikus umschalten kann oder besser, dein Cortisolspiegel geht nicht mehr runter nach den Aufregungen des Tages. Ein deutliches Zeichen, dass dir die Aufregungen zu viel waren.
Dauernd kreisen deine Gedanken, um ein ungelöstes Problem oder um etwas, das noch gar kein Problem ist. Nachts werden gerne aus ganz kleinen Mücken ganz große Mammuts, die dir dann den Schlaf rauben.
Am nächsten Morgen bist du einfach nicht du selbst und einfach noch extrem müde, weil das Cortisol den so notwendigen Regenerationsprozess gestört hat, wenn das mal passiert, Schwamm drüber, aber wenn das schon fast zur täglichen Routine gehört, dann solltest du dringend was verändern.
Falls das mal passiert bist du an dem Tag ziemlich müde und antriebslos, du kannst dich nicht gut konzentrieren und könntest etwas gereizter sein als im ausgeschlafenen Zustand. Möglicherweise neigst du an dem Tag zu Kopfschmerzen.
Sollte dir das öfter passieren, dann kann langfristige sehr unangenehme gesundheitliche Risiken nach sich ziehen. Da spielt dein Herz-Kreislauf-System verrückt, das kann sich in Bluthochdruck, Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zeigen.
Auch dein Immunsystem ist dann nicht mehr das was es mal war, du wirst eventuell viel Infekt anfälliger.
Genauso gut kann dein Stoffwechsel massiv durcheinander kommen und du bekommst oft Heißhunger-Attacken, möglicherweise auch Diabetes Typ 2.
Ebenso kann deine Psyche am Rad drehen und du bekommst Angststörungen oder Depressionen.
Ich glaube du kannst dir was Besseres für deine Zukunft vorstellen, als sich mit solchen Erkrankungen herum zu schlagen.
Magen-Darm-Beschwerden
🤢
Du denkst dir vielleicht Magen-Darm-Beschwerden? Das ist aber schon etwas weit vom Schuss, bzw. vom Nacken. Soweit auch wieder nicht. Es gibt da noch eine „Standleitung“, die Darm-Hirn-Achse, die Signale aus deinem Gehirn direkt in den Magen-Darm-Trakt senden können (und umgekehrt).
Deshalb kann es bei Stress & Verspannung zu Sodbrennen, Vollgefühl und Druck kommen weil die Magensäureproduktion Überstunden einlegt, aber dafür der Rest der Verdauung im Schneckentempo arbeitet.
Dadurch arbeiten deine Muskeln ungleichmäßig, was zu Bauchschmerzen und Krämpfen führen kann, möglicherweise auch zu Übelkeit in besonders schlimmen Momenten.
Deine Magen-Darm-Trakt kennt sich nicht mehr aus, er arbeitet entweder zu schnell und du bekommst Durchfall oder er arbeitet zu langsam, was zu Verstopfung führt. Bestenfalls erlebst du beides im Wechsel.
Zähneknirschen (Bruxismus)
😬
Wenn du im Stress bist, dann sind deine Muskeln im Nackenbereich ziemlich angespannt, das Kiefer ist da auch nicht weit weg. Und da dein Muskelsystem als Mannschaft aufgestellt ist, kann auch deine Kiefermuskulatur aus Sympathie gleich mit angespannt sein so als Stressbewältigungsstrategie.
Du beißt deine Zähne aufeinander, vorzugsweise nachts. Dein Kiefer hat enorme Kräfte, wenn die mal entfesselt sind, dann stören diese Kräfte deinen Tiefschlaf, also den so notwendigen Regenerationsschlaf, was dann die Folgen, der bereits beschriebenen Schlafstörungen nach sich ziehen können.
Aber hier gibt es auch noch ein Spezialpaket, speziell für die Zähneknirscher unter uns, du kannst dir damit die Zähne beschädigen. Ich hab mir schon einen Zahn zersplittert durch diesen großen Druck beim Zusammenbeissen.
Ein weiteres Feature ist, dass der Kiefer knacken und wehtun kann, wenn du ihn bewegst.
Und immer wieder gerne genommen, Spannungskopfschmerzen oder sogar Migräne, die durch diese mega harte Muskulatur ausgelöst werden.
Und nur weil deine körpereigene Cortisol Produktion via erhöhter Sympathikus-Aktivität wieder mal Überstunden macht.
Kalte Hände und Füße
🥶
Dein Körper ist in einer natürlichen Schutzfunktion, die entweder von Stress, Angst oder Kälte kommt. Er möchte damit die Temperatur in deiner Körpermitte konstant halten und verengt deshalb die Blutgefäße an deinen Händen und Füßen.
Diese Schutzfunktion kann durch verschiedene Auslöser getriggert werden. Ein Auslöser ist Stress und Aufregung, dadurch reagiert dein Körper instinktiv mit der Kampf oder Flucht Reaktion.
Sollte dein Blutdruck zu niedrig sein, ist das ein weiterer Grund, warum dein Körper sich oder besser die Temperatur in der Körpermitte schützen möchte, damit deine Organe keinen Schaden nehmen.
Wenn du sehr erschöpft bist, weil du zu wenig Schlaf oder besser zu wenig Tiefschlaf abbekommen hast, dann kennt sich dein Hypothalamus (ein Teil deines Gehirns) nicht mehr aus, er ist der Herr der Zeit, wenn es um zeitabhängige Prozesse in deinem Körper geht. Nachts dreht der den Regler etwas runter und tags wieder rauf, aber wenn da Schlafmangel und Erschöpfung mitspielen, dann spielt diese Uhr verrückt und der Regler wird plötzlich tagsüber runter gedreht.
Um das kurzfristig wieder in den Griff zu bekommen eignen sich Wechselduschen, etwas Sport oder auch Atemübungen.
⚠️
Achtung
Wenn da aber Schmerzen, dauerhafte Taubheitsgefühle, Hautveränderungen oder Lämungserscheinungen sind, dann ab zum Arzt, das muss ein Fachmann abklären, da kann mehr dahinter stecken!!!

Tipp
Achte auf deine persönlichen Stresssignale
Vielleicht bemerkst du gar nicht, dass du angespannt bist. Dein Körper weiß es manchmal früher.
Ziehst du die Schultern hoch? Beißt du die Zähne zusammen? Hältst du unbewusst den Atem an?
Wenn du diese kleinen Signale erkennst, kannst du früher gegensteuern – bevor aus ein bisschen Anspannung eine Dauerspannung wird.
Warum sich Stress besonders im Nacken zeigt

Bild von Gerd Altmann auf PixabayDas sich Stress & Verspannungen vor allem im Nacken so deutlich zeigen hat eigentlich ganz pragmatische Gründe. Das ist zum einem das Hebelgesetz, das dir ein Schnippchen schlägt, sobald du deinen Kopf nach vorne beugst, da verändert sich das Normalgewicht deines Kopfes von etwas 5 kg schon mal auf etwa 20 kg.
Dann hast du in deinem Nacken mehr Muskelspindeln, so eine Art Sensor, das jede Veränderung, wie eine kleine Tratschtante sofort dem Zentralnervensystem, dass bei zu viel Input die Muskelspannung erhöht. Was auch sinnvoll ist, weil durch deinen Hals wie durch ein Nadelöhr viele sehr wichtige Nervenbahnen in dein Gehirn laufen, das muss geschützt werden.
Außerdem hast du an deinem Nacken keine knöcherne Unterstützung, wie etwa die Rippen beim Brustkorb, aber andernfalls wäre es viel schwieriger den Kopf zu bewegen, hier hat sich die Natur für die höhere Beweglichkeit deines Halses entschieden.
Der evolutionäre Schutzreflex
😱
Stress & Verspannungen im Nacken arbeiten als Team. Im Grunde nicht gegen dich, sondern für dich. Das ist eine Uralt-Programmierung von dir, der Code wurde in grauer Vorzeit geschrieben und wird hauptsächlich von der Amygdala (dem Mandelkern) ausgelöst.
Dieser Mandelkern gehört zu unserem evolutionär ältesten Teilen unseres Gehirn, dem so genannten Reptiliengehirn. Das hat mit Logik und höheren Denkvorgängen nichts am Hut, hier zählt nur das nackte Überleben und es reagiert auf jeden Impuls, der irgendwie nach Gefahr riecht und schaltet damit den modernen, logischen Teil deines Gehirns einfach ab.
Du hast also in Stresssituationen keine Wahl, du reagierst so wie du reagierst solange die Amygdala der Auffassung ist da ist Gefahr und bei Gefahr zählt jede Sekunde um zu überleben und deshalb ziehen sich deine Muskeln im Schulter-Nacken-Bereich bei Stress reflexartig zusammen und warten gebannt auf den Angriff des allseits bekannten Säbelzahntigers.
Das hormonelle Dauerfeuer
🔥
Bei anhaltendem chronischem Stress entfacht dein Körper ein hormonelles Dauerfeuer, du kommst nicht mehr runter von dem „Trip“, du bleibst auf Cortisol und Adrenalin und kommst nicht mehr in den für dich und deinen Körper so wichtigen Regenerationszustand in dem wichtige interne Reparaturen durchgeführt werden. Dein Köper ist in einem Wartungsnotstand.
Du kannst dir vorstellen, wenn da nichts mehr gemacht wird, dann werden deine Organe genauso wie deine Muskulatur, deine Knochen mehr und mehr geschädigt. Die Regulierung deiner Systeme entgleiten, der Blutdruck kann steigen, dein Blutzuckerspiegel bleibt auf Rekord Niveau, dein Gehirn degeneriert.
Deine für diesen Alarmzustand unwichtigen Systeme wie Verdauung und Fortpflanzung werden zurückgefahren.
Das vegetative Nervensystem
🧠
Der Sympathikus (Anspannungsnerv) hat die Vorherrschaft und der Parasympathikus (Ruhenerv) hat fast nicht mehr zu sagen. Du bist im Kampf- oder Fluchtmodus.
Da ist nichts mit Ruhe und Entspannung, das lässt der Sympathikus absolut nicht zu, weil Gefahr in Verzug ist und da wird nicht geschlafen oder sich sonst wie erholt.
Wenn du auf der Flucht bist und um das nackte Überleben läufst brauchst du auch nicht zum Essen, das ist gerade nicht wichtig, genau wie das Immunsystem, das wurde auf Urlaub geschickt und Fortpflanzen, wie denn, wenn du nicht weißt ob du das überlebst.
Genau dieser Film läuft bei dir ab, wenn du in einer Dauer-Stress-Schleife gefangen bist.
Die veränderte Atmung
🥵
Wenn du entspannt bist dann atmest du tief ein, bis in den Bauch, damit du viel Sauerstoff in dich aufnimmst. Ganz im Gegensatz, wenn dir der Stress im Nacken sitzt, dann bleibt dir fast die Luft weg, du atmest schneller und flacher, deine Bronchien weiten sich, damit du mehr Luft durch die flache Atmung aufnehmen kannst, als Vorbereitung für den Kampf oder die Flucht.
Dummerweise atmest du damit jetzt zu viel Kohlendioxid (CO²) aus, die Folge ist, dass sich deine Blutgefäße zusammenziehen. Obwohl du durch die flache Atmung viel Sauerstoff einatmest, kann er durch den Mangel an Kohlendioxid (CO²) in deinem Blut nicht vom Körper aufgenommen werden, dir wird schwindlig, dein Herz klopft heftiger, deine Brust fühlt sich eng an, deine Finger fangen an zu kribbeln.
Der Verhaltens-Verstärker
🚀
Damit sich der Stress so richtig festsetzt, sollte man am besten stundenlang sitzen möglichst vor dem Bildschirm und mit vielen unerledigten Aufgaben auf dem Schreibtisch. Das erhöht das Stressniveau noch enorm. Oft reicht langes Sitzen allein schon aus, um dich in diese Stressfalle zu steuern.
Dein Steinzeitgehirn sieht nur, du bist regnungslos und du schläfst gerade nicht, also bist du gelähmt oder eingeschlossen, wobei hier in beiden Fällen Panik angesagt ist. Dass du ganz ohne Bedrohung nur an deinem Arbeitsplatz sitzt ist in diesem Programmcode einfach nicht vorhanden.
Also verfällt dein Körper in ein Verhalten, dass in grauer Vorzeit das Überleben gesichert hat, er schüttet Stresshormone aus, dein Blutzuckerspiegel steigt, genauso wie der Blutdruck. Deine Muskeln, vor allem die in deinem Nacken spannen sich reflexartig an, was auf Dauer zu schmerzen beginnt und du atmest flach, was zu weniger Sauerstoff im Gehirn führt. Du wirst unweigerlich müde, möglicherweise beschleichen dich Angstgefühle oder Kopfschmerzen breiten sich aus.
Dein inneres System läuft Amok, aber außen musst du ruhig bleiben, leider. Denn so ein kleiner Lauf würde sofort den Stress abbauen und mit samt belastenden Begleiterscheinungen.
Typische Anzeichen für stressbedingte Verspannungen

Bild von Gerd Altmann auf PixabayEs wäre ja zu einfach, wenn stressbedingte Verspannungen nur eine Ursache hätten, die Tatsache, dass das nicht so ist macht das klare Auffinden der wahren Ursachen etwas schwiergier, aber dennoch nicht unmöglich.
In den meisten Fällen handelt es sich nicht um DIE eine Ursache, sondern um eine Kombination von verschiedenen Komponenten in einem beliebigen Mischungsverhältnis, was daran liegt, dass jeder Mensch anders ist und wir nun mal keine Maschinen sind, auch wenn wir manchmal so behandelt werden.
Wie äußert sich eine psychische Belastung?
Damit sind alle äußeren Einflüsse, die bei der Arbeit auf den dich einwirken und dein Denken, Fühlen oder Verhalten beeinflussen.
🥺
Was macht es?
Kurz gesagt, wenn deine Psyche überreizt ist dann verspannst du viel schneller, vor allem im Nacken und das führt dann zu sogenannten psychosomatischen Schmerzen.
So und nun im Detail. Durch den höheren Stress läuft dein Gehirn etwas Amok, Schmerzsignale werden als Dauerfeuer abgefeuert und dein Körper reagiert auf leichten Druck schon mit Schmerzen.
Dazu kommt, dass du dich vorsichtiger bewegst. Wenn du schon weißt, wann es weh tut, wirst du dir das nicht freiwillig zu oft antun. Dummerweise macht es das noch schlimmer, wenn du das über einen längeren Zeitraum machst, dadurch verkürzen deine Sehnen, deine Muskeln werden schwächer und deine Faszien verfilzen, was das Schmerzerlebnis massiv verstärkt im Laufe der Zeit.
Wenn du grundsätzlich das Gefühl hast, dass dir alles zu viel wird, dass die Last die du im Leben zu tragen hast zu schwer für dich ist, wenn dich Wut, Trauer oder Existenzängste umtreiben, dann ist das alles Munition für Stress & Verspannung im Nacken, denn da wird jeder Frust, jede Sorge abgespeichert.
Kein Wunder also wenn dein Nacken bretthart ist und du bei jeder Bewegung, jedem Druck vor Schmerz aus der Haut fahren könntest.
Woher kommt es?
Dein Gehirn macht keinen Unterschied zwischen einer wirklichen Gefahr, die dein Leben aktuell bedroht oder vor düsteren Zukunftsvisionen, dem dauerhaften Zeitdruck, dem Ärger über eine Person oder eine Situation, das ist für deine tiefe Veranlagung, die in grauer Vorzeit angelegt wurde absolut das Gleiche, da gibt es kein Feintuning.
Du kannst diese psychische Belastung selbst herbeiführen. Bist du vielleicht so ein kleiner Perfektionist, der nicht den kleinsten Fehler machen möchte? Oder bist du einer von denen, die immer stark sind und sich keine Schwäche gönnen? Solche Eigenschaften setzen dich stark unter Druck.
Möglicherweise lässt du dir auch zu viel auflasten, weil dir Niemand gesagt hat, dass es auch in deinem Leben das Wort „Nein“ gibt und auch du ein Recht auf individuelle Bedürfnisse hast.
Auch Zeitdruck in jedweder Ausführung lässt uns unvermittelt in eine Stressreaktion verfallen. Wer will den schon zu spät kommen? Oder zu langsam sein?
Es gibt auch Situationen, die einfach über einen hereinbrechen, auf die man erst mal so gar keinen Einfluss hat, da kann man sich schon mal so richtig hilflos fühlen und zieht dabei unbewusst den Kopf ein und verfällt womöglich noch in dumpfes Brüten.
Du bist immer erreichbar? Bei jedem kleinsten Tönchen, dass dein Handy von dir gibt, musst du sofort nachsehen was die Ursache ist. Und dann ballerst du dir noch stundenlang irgendwelche Posts rein, irgendwann ist dein Gehirn einfach durch und kann nicht mehr, also spätestens beim 57zigsten Katzenvideo gibt es einfach auf und verpasst dir mal ein paar ausgewachsene Nackenverspannungen.
Du bist stinksauer und kochst innerlich, aber deine guten Manieren verbieten dir, jetzt mal ordentlich auf den Tisch zu schlagen oder dir mit einem lauten Schrei Luft zu machen, dann merkst du förmlich im Sekundentakt wie der verspannte Stiernacken immer härter wird und zu ziehen beginnt, schließlich könntest du jetzt gerade die Wände hochgehen.
Wie erkenne ich eine körperliche Fehlhaltung?
Damit meine ich jede unnatürliche Abweichung von der normalen Körper- oder Gelenkstatik, die zu Verspannungen, Schmerzen und dauerhaften Haltungsschäden führen kann.
🤦
Was macht es?
Dein Nacken entwickelt zusammen mit dem Kopf einen Geier- oder auch Schildkrötenhals vom falschen Sitzen vor dem Bildschirm oder weil du ganz einfach entweder zu müde bist, dir dein Rücken weh tut oder weil der Bildschirm zu weit von dir weg ist.
Oder du entwickelst einen hübschen Stiernacken weil du dauernd den Kopf runterbeugst zu deinem Smartphone und dazwischen bewegst bzw. mobilisierst du deinen Hals zu wenig.
Gerne wird das Telefon mal eben schnell zwischen Ohr und Schulter geklemmt und das mal eben schnell dauert dann doch eine ganze Weile und kaum aufgelegt ist der Nächste dran, das macht dein Nacken nicht allzulange klaglos mit.
Du ziehst die Schultern unbewusst nach oben, die Gründe hierfür können vielfältig sein. Das geht von Stress, über Zugluft zur Kälte, auf Dauer wird dein Schulterblattheber (Musculus levator Scapulae) immer kürzer und irgendwann kriegst du die Schultern gar nicht mehr ganz runter.
Woher kommt es?
Deine Nackenmuskulatur gerät in eine Monotonie, weil da gar nichts mehr passiert und das killt in gewisser Weise die Mikrozirkulation, die so notwendig ist, damit dieser Bereich gut durchblutet ist und bleibt ansonsten steuerst du einer Energiekrise entgegen.
Du funktionierst intern nämlich noch ganz Oldschool mit einem ausgeklügelten Pumpensystem und wenn du da durch eine dauerhaft starre Haltung irgendwo den Durchlass verklemmst, weil du dich ewig nicht bewegst, dann geht da immer weniger Blut durch. Das Blut ist quasi der wandelnde Imbisstand für deine Muskeln, Sehnen und Bandscheiben, wenn die verhungern, dann haben sie einfach keine Kraft mehr ihren Job zu tun.
Es fehlt ganz einfach Treibstoff (ATP) und ohne diesen Treibstoff klammern sich sich die Muskelfasern aneinander und können den Griff nicht mehr lösen. Wenn du deinem Auto keinen Sprit oder Strom gibst, dann rührt es sich auch nicht von der Stelle.
Das machen deine Sehnen nicht lange mit, aus ihr wird durch den Zug der Muskulatur der letzte Rest herausgewrungen und dabei entstehen ganz ganz kleine Risse und Entzündungen (Tendopathien), die sehr schmerzhaft sein können.
Welche Mängel in meinem Lebensstil befeuern Stress?
Oder auch als gesundheitsschädlicher Lebensstil. Darunter versteht man Verhaltensweisen und Gewohnheiten im Alltag, die die körperliche, mentale oder soziale Gesundheit negativ beeinflussen und das Risiko für Krankheiten erhöhen.
🥱
Was macht es?
Wenn du zu wenig Schlaf abbekommst, weil der Krimi gestern wieder allzu spannend war oder du schon so gestresst bist, dass an normalen Schlaf schon gar nicht mehr zu denken ist, dann ist deine körpereigne Regenerationsfähigkeit in den Bummelstreik getreten.
Möglicherweise solltest du deine Ernährung etwas überdenken, vielleicht ernährst du dich ein kleines bisschen ungesund, also nur so ein bisschen. Schön wäre, wenn du nicht so viele hochverarbeitete Nahrungsmittel in dich reinschiebst, die haben ziemlich viele Transfettsäuren. Und natürlich der liebe Zucker, hier ist weniger auch mehr. Auch zu viel Kaffee und Alkohol setzt deinem Körper zu. Ich weiß genau das was schmeckt, man hat ja sonst nichts. Du sollst es ja nicht ganz in den Wind schreiben, nur so ein klein wenig Richtung gesünder, das kann schon reichen.
Ein Nähstoffmangel kann dich auch viel schneller in Stress versetzen, weil dein Körper deshalb von Haus aus einen Versorgungsstress hat und wenn dann noch was von außen dazu kommt, dann macht dein Nacken von jetzt auf gleich dicht.
Schau mal ob du schon genug Eisen, Vitamin D3, B Vitamine und Magnesium erwischt, das kann alles zu deiner hohen Stressbereitschaft beitragen. Und das Trinken nicht vergessen, das wird gerne übersehen, um so älter man wird, um so weniger Durstgefühlt hast du. In dem Punkt sollest du deinem Gefühl von Genug nicht immer trauen.
Woher kommt es?
Jeden Tag entstehen mikorskopisch kleine Beschädigungen in deinem Körper und auch in deiner Nackenmuskulatur. Vorzugsweise, wenn du so wieso schon unter Tags eine bewegungsarme und unausgewogene Haltung verfolgt hast. Diese kleinen Beschädigungen werden üblichweise nachts repariert. Sollte das Reparaturteam aber keine Zugangserlaubnis bekommen, da du entweder gar nicht oder nur sehr wenig Tiefschlaf abbekommst, dann wird zu wenig repariert im schlimmsten Fall bleibt es wie es ist. Deshalb wachst du morgens oft mit einem noch steiferen Nacken auf, als wie du ins Bett gegangen bist.
Du bekommst chronische Entzündungen, weil nichts repariert wurde, weil keine Abfallstoffe entsorgt wurden, deine Muskulatur versauert ganz einfach.
Allerdings kannst du auch einen grundsätzlichen Nährstoffmangel haben, bei dem dein Körper nicht mehr das tut was er soll. Fehlt dir Magnesium, dann kann sich dein Muskulatur nicht mehr entspannen und deine Muskelfasern werden hart, es kommt zu schmerzhaften Muskelkrämpfen und harten Knötchen, die du dann wieder mühsam wegtriggern musst.
Der Gegenspieler ist das Kalzium, das dafür sorgt das der Muskel anspannt, wenn von beidem genug da ist dann bewegt sich das laufend von einem Extrem in das andere und so war es auch geplant, nur so kannst du dich überhaupt bewegen.
Fehlt dir Eisen, dann erstickt dein Muskel fast, weil er nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen kann, jede Anstrengung ist dann eine Anstrengung zu viel und du wunderst dich warum dir nach dem Sport oder der allgemeinen Bewegung deine Muskulatur noch mehr weh tut als davor und dass es einfach nicht besser wird. Deine Muskulatur ist in einer Energiekrise, es fehlt ATP und das kann nicht oder nur sehr wenig herstellt werden, es ist auf jeden Fall zu wenig, um da wieder etwas zu entspannen.
Bei Verdacht auf Eisenmangel wird dann gerne das Hämoglobin gemessen, als wenn das fehlt, dann fehlt es schon sehr weit. Besser wäre es den Ferritinwert zu messen, da ist ein Eisenmangel schon im Frühstadium zu erkennen.
Was ziemlich oft passiert, du trinkst zu wenig, auch so bringst du deine Muskulatur dazu zu verkleben. Du fühlst dich steif und hast Probleme den Kopf zu drehen. Ich persönlich halte mich an die Regel ca. 30 ml pro Kilo Körpergewicht. Wenn es mal etwas weniger ist, dann passt das schon. so funktioniert dein Körper im Allgemeinen besser.

Noch ein Tipp
Nicht jeder Stress braucht eine große Lösung
Manchmal können wir die Ursache unseres Stresses nicht einfach beseitigen. Der Termin bleibt bestehen, die Arbeit muss erledigt werden und die To-do-Liste verschwindet auch nicht durch Zauberei.
Was du aber verändern kannst, sind kleine Momente dazwischen.
Ein paar bewusste Atemzüge. Kurz aufstehen. Die Schultern lockern. Einmal tief durchatmen.
Kleine Unterbrechungen können deinem Körper signalisieren: Du darfst kurz loslassen.
Wie deine Gedanken dich in stetiger Alarmbereitschaft halten
Verspannungen entstehen nicht nur durch Bewegung, sondern auch durch Gedanken
Du lebst in einer mentalen Falle oder auch kognitive Verzerrung genannt. Eigentlich machst du dir deinen Stress selbst und du machst dir sehr viel Stress. Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen oder es hat dich Jemand angesteckt mir dieser Art zu denken.
Manchmal findest du schnell woher du es hast und manchmal ist es wie mit einem Schnupfen, alle niesen, aber wer dir das genau vererbt hat, das wird für immer im Dunkeln bleiben.
Das schöne an einem Schnupfen ist, er ist bald wieder Geschichte. Eine falsche Denkweise wird man nicht so einfach wieder los. Ein guter Anfang ist schon mal zu erkennen, dass man an so einem mentalen „Schnupfen“ leidet, dann kannst du das genau ins Visier nehmen und es nach und nach entschärfen. Gleichzeitig wird sich auch dein Nervenkostüm sichtlich erholen und du kannst wieder frei durchatmen ohne, dass dir gleich wieder so ein schräger Gedanke durch Hirn flitzt. Und wenn doch weiß du jetzt wie du ihn vertreiben kannst, das macht das Ganze schon viel angenehmer.
Dein Leben besteht nur aus möglichen Katastrophen
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Für das Katastrophendenken gibt es sogar einen Fachbegriff das nennt sich Magnifying.
Egal was du machst oder wo du bist, sofort bahnt sich dort eine mögliche Katastrophe an, du kannst an nichts anderes mehr denken. Du hast vielleicht eine Deadline, die du einhalten solltest und dir ist klar, wenn du das nicht schaffst, dann war das der letzte Tag in dieser Firma.
Oder es steht eine Prüfung an, wenn du die nicht schaffst, dann sind deine Zukunftspläne für immer dahin. Auch das normale Zuspätkommen birgt eine unaufhaltsame Katastrophe in sich.
Du stehst deshalb dauernd unter Strom, denn kaum ist eine Hürde geschafft baut sich schon die nächste auf.
Egal, ob da irgendetwas davon wirklich wahr wird, vermutlich nicht, aber du befindest dich in einen Dauerstress, der dir die letzte Kraft kostet. Dein Nacken ist hart wie Beton und Kopfschmerzen tauchen regelmäßig auf. Deine Verdauung macht irgendwas nur nicht verdauen und nachts hast du schon länger nicht mehr gut geschlafen.
Wenn du morgens in den Spiegel siehst, dann sehen dich zwei sehr trübe Augen an umrandet mit immer tiefer werdenden Ringen.
Du musst raus aus dieser Denkfalle, das macht dich kaputt. Ich würde mir erst mal angewöhnen nach den Konsequenzen zu fragen. Was passiert wenn die Deadline nicht einhalte? Welche Möglichkeiten habe ich, sollte ich durchfallen? Oder komme einfach mal absichtlich zu spät und sieh was passiert, vermutlich gar nichts.
Einzig allein das Wissen, dass es ein Leben nach der Katastrophe gibt, wird dich entspannen.
Du existierst nur zwischen Sieg und Scheitern
⚖️
Für dich gibt es nur hopp oder topp, schwarz oder weiß, siegen oder verlieren. Die schönen kleinen Zwischentöne des Lebens existieren für dich gar nicht.
Selbst kleinste Abweichungen von dem erklärten Ziel stellen für dich ein absolutes Versagen dar.
Du machst dir dauernd Sorgen, fühlst dich in ständigem Zeitdruck und bist immer erreichbar.
Bei dir könnten vielleicht ein paar Atemübungen helfen, wenn du wieder mal im Zeitdruck bist oder ein paar Mikro-Pausen alle 60 Minuten
Sollten dir die Sorgen keine Ruhe lassen, dann nimm dir täglich ein paar Minuten Urlaub davon, reserviere dir dafür täglich 15 Minuten, wenn du mutiger wirst, darfst du dein Zeitraum gerne nach und nach erweitern bis auf maximal 24 Stunden am Tag. Für einen längeren täglichen Zeitraum müsstest du auf einen anderen Planeten umziehen.
Probiere doch mal aus, eine Aufgabe nicht bis ins kleinste Detail auszuarbeiten, sondern mach Schluss bei etwa 80 % des Erreichten und warte die Reaktion deines Umfelds ab. Ich bin mir ziemlich sicher, das den Unterschied Niemand merkt. Das wird für dich eine ziemliche Überwindung sein, aber sie bringt dir echt was, also sei mutig und riskiere es.
Solltest du bereits ein verspanntes Kiefer haben und eventuell schon beim nächtlichen Zähneknirschen sein, dann versuche an Zeiten, an denen dich gerade Keiner sieht, den Mund zu öffnen und das Kiefer hängen zu lassen, ist im Verspannten Zustand nicht einfach, aber mit der Zeit lockert deine Kiefermuskulatur wieder auf.
Stell mal um auf, du bist nicht immer erreichbar, nur für sagen wir 20 Minuten, erst mal. Leg dein Handy aus deinem Sichtbereich und mach es leise, damit du nicht hörst, wenn eine Nachricht kommt. Das ist jetzt deine Zeit, auch wenn dir das komisch und ungewohnt vorkommt. Dein Nervenkostüm wird sich entspannen und deine Augen- und Nackenmuskulatur gleich mit.
Du lebst in einer Self-Made-Diktatur
🛠️
Wie oft sagst oder denkst du: „Ich muss noch das oder das tun oder leisten?“ Und du forderst alles von dir, um das alles auch zu erfüllen.
Du zeigst niemals eine Schwäche, du möchtest, dass andere sehen was du alles leistest. Solltest du dich hier wieder erkennen, dann begrüße ich dich herzlich in deiner von dir selbst, speziell für dich selbst zusammen gezimmerten Ein-Mann/Frau-Diktatur.
Ein externer Diktator könnte mir dir nicht unbarmherziger umgehen, wie du das bereits mit dir selbst machst.
Auch wenn du dich am Rande der totalen Erschöpfung befindets, du machst weiter, weil du Angst vorm Versagen hast und deshalb bist du in dauernder Anspannung, du kannst dich gar nicht mehr daran erinnern, wann das mal anders war.
Du bist nie zufrieden, auch im Urlaub kannst nicht abschalten und möchtest die wertvollste Zeit des Jahres absolt sinnvoll nutzen und verplanst deine Zeit bis in die letzte Minute. Eigentlich hast du keine wirkliche Freude an dem was du tust, aber du spielst deine Rolle, dann merkt es Keiner.
Doch Einer merkt es und er wird dir irgendwann eine hohe Rechnung präsentieren. Es ist dein Körper, der immer weniger im Stande ist, das zu leisten, was du ihm abverlangst. Deine Nackenschmerzen werden immer unerträglicher und jetzt knirscht du auch noch mit den Zähnen. Das alles sind die Folgen von einem dauerhaft zu hohen Cortisolspiegel, der dich immer weiter in den Abgrund treibt, außer du ziehst endlich die Handbremse.
Tja, aber wie geht das?
Mach mal aus deinem ewigen „ich müsste“ ein „ich möchte“, das umdenken dauert eine Weile, hab Geduld mit dir, das geht nicht von heute auf morgen. Solltest du dich wieder dabei erwischen, dass du von dir Fehlerfreiheit erwartest, dann entschärfe es mit dem Gedanken: „Wenn da ein Fehler drin ist, kann ich ihn immer noch verbessern.“ „Sollte ich etwas vergessen haben, dann kann ich es nachreichen.“
So und jetzt kommen die „harten“ Übungen: Leg dich für 10 oder 20 Minuten auf die Couch ohne irgend etwas Nützliches dabei zu tun. Lass eine Mail, die nicht so oberwichtig ist einfach bis morgen im Postfach, die wird schon Keiner klauen in der Zwischenzeit. Oder lass das Geschirr heute mal in der Spüle stehen, das hat auch bis morgen Zeit.
Es geht hierbei nicht darum, dass bei dir die völlige Anarchie ausbricht, es geht darum, auch in einem nicht perfekten Zustand loslassen zu können, einfach die Spannung zu lösen. Deine harten Regeln zu brechen.
Nach einer Weile wirst du merken, dass du dich zum Geschirr wegräumen nicht mehr, wie sonst immer, zwingen musst, du möchtest es noch schnell wegräumen. Du wirst die letzte Mail noch gerne beantworten, nicht weil du es musst, sondern weil du des möchtest. Es geht um die Transformation vom „müssen“ zum „wollen“.
Vom „Müssen“ (Pflicht und Zwang)
zur „Muße“ (Freiheit und Nichtstun).
Alle denken dauernd nur das Schlechteste von dir
😒
Überall lauert es, mit jedem Blick schlägt es dir entgegen und jede Geste des Anderen bestätigt es, du stehst im Mittelpunkt ihres Interesses und sie verurteilen dich, laufend, mit jedem Atemzug mehr und mehr. Es ist Niemandem zu trauen, sie überprüfen dich wo sie nur können und suchen deine Fehler mit der Lupe. Es quält dich die Frage: „Was habe ich nur falsch gemacht?“
Jedes Gespräch gehst du gefühlt hundert mal durch, du bist dir nicht sicher, ob du das richtig ausgedrückt hast, vermutlich hat man dich missverstanden und nun ist man beleidigt. Das macht dich nervös und nervöser. Vorsichtshalber sagst du gar nicht mehr und schon gar keine persönliche Meinung oder du bleibst bestimmten Situationen gleich fern, so kannst du nicht wieder zum Stein des Anstoßes werden.
Das macht dich völlig fertig und deine Nerven liegen blank, du tuts alles, damit du nicht abgelehnt wirst, weil dir das Angst macht und dennoch lehnt dich jeder Blick ab. Das führt dich in eine Dauer-Stressfalle, du bist außer verspannt nur noch verspannt, vor allem der Nacken.
Mach einfach mal den Realitätscheck, die meisten Menschen haben besseres zu tun, als alles was du sagst oder tuts auf die Goldwaage zu legen. Sie sind zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, als dass sie sich so intensiv, wie du denkst, mit dir beschäftigen. Wenn Jemand schräg drauf ist hat er vielleicht schlecht geschlafen, privaten Ärger oder er ist im Zeitdruck und da würdest du auch nicht megaentspannt reagieren, wenn du ehrlich bist.
Und wenn? Was würde das wirklich ändern für dich? Ich bin mir sicher, du wirst es überleben. Du kannst Niemanden das zu denken was er denkt, du solltest dich nur nicht so abhängig davon machen.
Also falls du mal wieder in der „Hilfe-die-denken-alle-nur-schlecht-über-mich“ Schleife festhängst, dann gehe vom bedrohlichen Außen in dein persönliches Innen und nimm wahr was dein Körper gerade sagt. Bist du verspannt? Sind die Schultern schon wieder an den Ohren? Wie geht es meinem Nacken und dem Kiefer? Mach vielleicht ein paar Atemübungen, das entspannt und hält den Fokus bei dir, wo er hingehört.
Es dreht sich alles um dich und du bist an allem schuld
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Du bist das personifizierte schlechte Gewissen, weil du dir für alles die Schuld gibst. Wenn etwas nicht so läuft wie es soll, ob du nun Einfluss darauf hast oder nicht. – Du bist schuld!
Wenn Jemand in deinem Umfeld schlechte Laune hat, dann ist das deine Schuld, glaubst du jedenfalls. Du fragst dich was du falsch gemacht hast und ob du es verhindern hättest können.
Du tust alles dafür, dass die Stimmung bei den Menschen, die dich umgeben gut ist und sich keine negativen Vibes breit machen, das kannst du nicht ertragen, weil das deine Schuld wäre.
Da du so Vieles nicht beeinflussen kannst, wenn du es auch noch so sehr möchtest, fühlst du dich permanent so als hättest du versagt oder du bist dir sicher es liegt nur daran, weil du es nicht gut genug gemacht hast.
Eines musst du dir dringend klar machen, du kannst die Verantwortung der Anderen nicht für sie tragen, das müssen sie schon alleine machen. Die sind schon über 18 und sollten wissen was sie tun. Und wenn mal Jemand schlecht drauf ist, dann ist das halt so, das wird schon wieder. Jeder hat das unumstößliche Recht auf seine höchst eigene schlechte Laune.
Es ist wichtig für dich die Grenze zu finden zwischen dir und den Menschen, die dich umgeben.
Hast du dich in solchen Situationen schon einmal gefragt wie es dir damit geht? Und wie es dir trotz der schlechten Stimmung im Raum gut geht? Schließlich hat das nicht wirklich was mit dir zu tun.
Wie geht es deinem Nacken und deinem oberen Rücken? Brennt er oder ist er verhärtet von den fremden Lasten, die du auf deine Schultern lädst?
Wusstest du schon?
Unser Körper kann einen inneren Alarm ziemlich lange aufrechterhalten.
Das ist praktisch, wenn tatsächlich Gefahr besteht. Im ganz normalen Alltag kann dieser Alarmzustand allerdings zum Dauerbegleiter werden – besonders wenn immer wieder neue Stressreize dazukommen.
Nackenschmerzen entstehen oft durch mehrere Ursachen gleichzeitig. Häufig spielen eine schlechte Haltung, langes Sitzen, Stress, Verspannungen oder eine falsche Schlafposition eine Rolle. Welche Ursachen besonders häufig sind und was dahinter steckt, erfährst du in unserem Bereich zu den Ursachen von Nackenschmerzen.
Was bei stressbedingten Nackenverspannungen wichtig ist

Bild von Gerd Altmann auf PixabayWenn du im Hamsterrad des Stresses gefangen bist, dann kommt eins zum andern und ein nervöses Nervenkostüm kann die Muskulatur verhärten, genau so wie eine verhärtete Muskulatur an deinem Nervenkostüm kratzt.
Sobald da etwas im Ungleichgewicht ist setzt sich das über alle deine Systeme fort, es ist eine unaufhaltsame Kettenreaktion…..außer du setzt dieser Reaktion aktiv ein Ende.
Eigentlich kann man das ganz einfach ausdrücken, du aktivierst einfach deinen Parasympathikus, damit ziehen sich die Auswirkungen des Sympathikus mit samt seinem Cortisol und Adrenalin zurück.
Die praktische Ausführung ist da schon etwas umfangreicher. Das Gute daran ist, du hast viele Stellschrauben und du kannst genau mit dem anfangen, dass dir gerade am besten liegt und dir das zu Eigen machen was für dich am geeignetsten ist.
So kannst du deine Muskulatur und dein Gewebe physisch entlasten
Um deine Muskulatur und dein Gewebe physisch zu entlasten, kannst du auf eine Kombination aus Bewegung, gezielter Entspannung und ergonomischen Anpassungen setzen. Das senkt die Gewebespannung, fördert die Durchblutung und beschleunigt die Regeneration.
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Bewegung und Lockerung der Muskulatur
Da deine innere Funktionalität so eine Art Pumpensystem ist, dass nur funktioniert, wenn die Pumpen laufen, bleibt dir nichts anders übrig als diese mit etwas Bewegung in Gang zu bringen bzw. im Gang zu halten.
Sie kurbelt die Durchblutung an, wodurch frischer Sauerstoff und Nährstoffe in das Gewebe gelangen, während Abfallstoffe (wie Milchsäure) abtransportiert werden.
Um so lockerer deine Muskulatur ist, um so leichter kann das Blut fließen und es kommt dann auch gut in die allerkleinsten Blutgefäße. Wenn alles Verspannt ist, ist es für dein Blut ziemlich schwierig sich bis in deine Kapillaren (oder Haargefäße) durchzukämpfen.
Deshalb hast du bei Stress und Verspannung eher mal kalte Finger und kalte Füße, weil dort die Versorgung nicht mehr so klappt wie sie soll.
Dehnübungen für Nacken und Schultern
Durch die täglichen Fehlhaltungen und längeren Zeiten ohne Bewegung fangen deine Muskeln und Sehnen an sich zu verkürzen. Dagegen solltest du etwas unternehmen.
Du kannst durch behutsames statisches oder dynamisches Dehnen deine verkürzten Muskelstrukturen wieder sanft in die Länge ziehen.
So kannst du die mechanische Spannung, die auf die Sehnen und Gelenke wirkt in deinem Schulter- und Nackenbereich wieder nach und nach senken. und du solltest dich nach und nach wieder etwas lockerer im Halsbereich fühlen.
Wärmeanwendungen
Etwas Wärme im Nacken fühlt sich nicht nur entspannt an, es erweitert auch die Blutgefäße (Vasodilatation), damit das Blut wieder besser zirkulieren kann.
Allein durch die Wärme und die damit verbundene bessere Durchblutung beruhigt sich dein Nervensystem, es interpretiert das als Signal für Sicherheit und unterdrückt damit gleichzeitig die Schmerzweiterleitung an dein Gehirn.
Das Nervensystem gibt diese gute Nachricht an deine Muskulatur weiter und sie beginnt sich zu entspannen.
Der Schadstoffabbau deiner Stoffwechselprodukte kann nun auch ungehindert erfolgen, das die Durchblutung nicht nur Sauerstoff und Nährstoffe mitbringt, es nimmt auch gleichzeitig mit, was deine Zelle nicht mehr brauchen kann.
Massage oder Faszienrolle
Bei Stress und Bewegungsmangel neigen deine Faszien (Bindegewebe) dazu sich zu verfilzen. Die Faszien umhüllen deine Muskelfasern und sorgen dafür, dass diese schön aneinander vorbeigleiten, wenn du dich bewegst.
Allerdings nur wenn sie nicht verfilzt sind, ansonsten verhalten sie sich wie deine Haare am morgen, da brauchst du auch eine Weile bis du mit Bürste oder Kamm wieder durchgleiten kannst.
Zum Lösen dieser Verfilzungen hilft eine schöne Massage oder du bewegst eine Faszienrolle hin und her, um deine Faszien quasi zu „kämmen“, damit wieder deine Muskelfasern wieder gut gleiten können.
Haben sich eventuell schon Triggerpunkte also so Muskelknötchen gebildet, dann hilft es, wenn du sie massierst oder mit der Faszienrolle ausstreichst. Allerdings klappt das nicht beim ersten Mal, da musst du öfter ran bis du die wieder wegbekommst.
Achte auf deine täglichen Gewohnheiten und deine persönliche Ergonomie
Eine gute Ergonomie und gesunde tägliche Routinen sind die Basis, um Verspannungen, chronischen Schmerzen und Ermüdung effektiv vorzubeugen.
.Ergonomie bedeutet nicht nur, einen teuren Stuhl zu besitzen, sondern die gesamte Umgebung und das eigene Verhalten an den Körper anzupassen.
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Bewusste Pausen im Alltag
Wenn du täglich stundenlang vor dem Bildschirm sitzen musst, dann erstarrst du schön langsam, weil dein Körper Bewegung braucht um richtig zu funktionieren. Nur mit Bewegung kann er den Versorgungsstrom in Form einer guten Durchblutung bis in die kleinsten Blutgefäße aufrecht erhalten.
Da macht es Sinn zwischendurch ein kleines Mikropäuschen einzulegen und dich wieder etwas zu mobilisieren und auch deiner persönlichen Konzentration kann es nicht schaden.
Dazu musst du noch nicht einmal deinen Platz verlassen. Einfach mal bewusst machen wie du dich fühlst, was dein Körper dir zu sagen hat, wo es gerade ziept.
Schenk dir einfach immer wieder etwas Aufmerksamkeit, dann kommt dir der lange Bürotag schon gar nicht mehr so lange vor.
Bessere Haltung im Alltag
Achte einfach mal ein bisschen auf deine aktuelle Haltung und versuche sie etwas aufrechter zu gestalten, dafür ist dir deine Nackenmuskulatur sehr dankbar.
Um so mehr du deinen Kopf nach vorne beugst, um so mehr muss sie halten und um so mehr muss sie sich anstrengen, was sie mit Verspannungen anzeigt.
Mit der Zeit bekommst du vielleicht noch einen kleinen Buckel oder, die Steigerung, einen Geierhals, weil sich die Muskulatur nach und nach vorne verkürzt und hinten streckt.
Mit dieser unausgewogenen Muskulatur hast du Mühe eine gesunde aufrechte Haltung überhaupt erst einzunehmen.
Das Nervensystem beruhigen, heißt Stress aktiv abbauen
Das Nervensystem zu beruhigen bedeutet, den Körper aktiv aus dem stressigen „Kampf- oder Flucht“-Modus zu holen und in die Regeneration zu führen
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Atemübungen
Was kann so ein bisschen Atmen denn schon bewirken fragst du dich vielleicht.
Viel, wenn man es richtig macht.
Die meisten Menschen, vor allem wenn sie gestresst sind atmen vor allem nur in die Brust ein und wieder aus. Dazu brauchen sie die sogenannte Atemhilfsmuskulatur, die eigentlich hauptsächlich für andere Aufgaben vorgesehen sind, das sind die Nacken- und Schultermuskeln, die dazu eingespannt werden.
Die sind bei Stress sowieso schon hoch angespannt, wenn die nun noch Extrajobs übernehmen müssen, dann erhöht das den Stresspegel sogar noch.
Du tust dir, deiner Muskulatur und deinem Nervenkostüm im Allgemeinen also einen Riesengefallen, wenn du drauf achtest mehr in den Bauch wie in die Brust zu atmen, wenn du dann noch langsamer ausatmest, wie einatmest bist du voll auf dem richtigen Kurs.
Das tiefe Atmen aktiviert deinen Parasympathikus (Ruhenerv) in dem es deinen Vagusnerv (größter Nerv deines Ruhenervensystems) und wo der Parasympathikus herrscht kann der Sympathikus (Stressnerv) nicht sein. Hier gilt das Entweder-oder-Prinzip.
Dein Gehirn erhält das Signal, dass hier alles sicher ist und es werden weniger Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Dein Puls geht runter, genau wie dein Blutdruck.
Durch das tiefe Einatmen geschehen laufende eindeutige Druckveränderung im Brust- und Bauchraum was sich auch auf das umliegende Gewebe und die Faszien auswirkt. Du mobilisierst dich nur durch das tiefe und langsame Atmen von innen, quasi das interne Massagegerät, dass du immer dabei hast und wo der Akku nie leer ist.
Entspannungstechniken
Hin und wieder muss man mal auf die Bremse treten, damit das Nervensystem aufhört dauernd Signale an deine Muskulatur sendet, weil es jederzeit einen Angriff oder eine Flucht erwartet, dein Körper und vor allem deine Nackenmuskulatur ist so dauerhaft auf Krawall gebürstet.
Mit Hilfe von verschiedenen erprobten Entspannungstechniken kannst du das Blatt wenden und dich mal wieder auf Frieden polen.
Da gibt es die PMR (Progressive Muskelanspannung nach Jacobsen). Zuerst spannst du dabei die Muskeln in einem Bereich deines Körpers bewusst so richtig an und lässt sie dann einfach los. So bekommst du deine Muskulatur viel schneller in eine viel tiefere Entspannung, weil das Blut so richtig schnell und mit hohem Druck durch deine Muskeln und Kapillaren, das Gewebe wird schlagartig mit dem durch die Verspannung so rar gewordenen Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Du reagierst ja schließlich auch viel entspannter, wenn du endlich was zu Essen bekommen hast und nun satt bist.
Wenn du es schon lange mit Verspannungen zu tun hast, dann hat dein Gehirn diesen Zustand als normal abgespeichert. Mit PMR kannst du diese „Programmierung“ wieder in den Normalzustand zurück versetzen.
Was auch beliebt ist, sind Achtsamkeitsübungen. Nur durch reines bewusstes Beobachten deiner Körpersignale ohne weitere Bewertung, kannst du auch auf diesem Weg deinem Gehirn (Amygdala) signalisieren, dass das Terrain sicher ist und eine weitere erhöhte Aktivität seitens des Sympathikus nicht mehr nötig ist.
Deine Schutzhaltung wird aufgelöst, die Schultern senken sich ab, das Schmerzempfinden sinkt, du wirst allgemein entspannter.
Welche der Entspannungstechniken du für dich nutzt oder ob du beide im Wechsel einsetzt das bleibt dir überlassen. Sie benötigen nicht viel Zeit und keine spezielle Ausrüstung und du kannst das überall kurz machen, auch an deinem Arbeitsplatz.
Stress reduzieren
Hört sich einfach an, aber wie soll man das machen? Man muss doch seinen Verpflichtungen nachkommen. Also leichter gesagt, wie getan. Möglicherweise hat man dir das schon geraten, aber über das „wie“ hat man sich dann ausgeschwiegen. Damit ließ man dich allein mit deinem schlechten Gewissen und dem leisen Gedanken, dass du alles falsch machst.
Du weißt doch selbst, dass die Anforderungen manchmal einfach etwas viel sind und dir dann noch mit dem so genannten guten Ratschlag um die Ecke kommen ohne einen Hinweis zu geben, wo es den lang geht, ist einfach unfair.
Das war eindeutig eine destruktive Kritik, weil sie dich noch hilfloser machte, als du dich vorher schon fühltest.
So und nun machen wir das mal Ganz und machen aus der destruktiven Kritik einfach mal eine konstruktive Kritik in dem ich dir ein paar Tipps verrate, wie du deinen Stresspegel trotz deiner Aufgaben etwas runterbekommen kannst.
Da wären zum Einen die „Mikropausen“, das sind so kleine Auszeiten von etwa 60 Sekunden, nur um die Stresswelle zu brechen. Wenn du dann noch ein paar kleine Übungen machst freut sich auch deine Muskulatur und die kleine Pause wird dadurch noch viel nachhaltiger in Puncto Stressreduktion.
Oft verheddert man sich, weil man gefühlt 20 Dinge auf einmal tut und da kostet dich kräftig Zeit und Nerven. Dieses ewige hin und her switchen kostet dich am Tag gut 1,5 bis 2 Stunden bei einem 8-Stunden-Tag. Das kann sich an schlechten Tagen sogar bis auf das Doppelte steigern.
Und das ist noch nicht alles, du machst massiv mehr Fehler auf diese Art, die Fehlerrate steigert sich um 20 bis 50 Prozent. Diese Fehler musst du dann auch wieder ausbügeln, also absolut keine gute Idee, das mit dem Multitasking. Das sagt dir Jemand, die das Multitasking dauerhaft betrieben hat und sich dann gewundert hat, warum sie so gestresst war.
Ich weiß, da kommen Telefonate rein, da muss man rangehen, aber der Kollege, der dir noch geschwind was sagt, weil er gerade dran denkt, du gleich neben ihm sitzt und meint du sollt gleich springen, den Kollegen solltest du dringend umerziehen. Vielleicht rechnest du ihm mal vor was diese kleinen harmlosen Unterbrechungen eigentlich kosten, 20 Prozent deines Gehalts, mindestens.
Falls mal wieder Jemand auf dich zu kommt, ob du das nicht noch kurz machen kannst, dann wäre es du hättest einen Satz parat der sich so oder so ähnlich anhört: „Ich schaue in meinen Kalender und gebe dir in einer Stunde Bescheid.“ oder „Ich kann Verpflichtung A heute erledigen, aber Verpflichtung B schaffe ich erst morgen.“ Es gibt immer wieder Leute, die denken man hätte unbegrenzt Zeit und könnte sofort springen, vermutlich weil ihr Tag nicht ausgefüllt ist, weil sie alles delegieren – auf dich zum Beispiel.
Hin und wieder macht sich ein „Nein“ ganz gut, um nicht ganz unter zu gehen in deinen Aufgaben.

Fazit
Stress und Verspannungen können eng miteinander verbunden sein. Wenn wir angespannt sind, reagiert häufig auch unsere Muskulatur – und gerade der Nacken bekommt davon einiges ab.
Den Stress aus unserem Leben können wir nicht immer einfach wegzaubern. Wir können unserem Körper aber immer wieder kleine Momente geben, in denen er aus dem Alarmmodus herauskommt.
Manchmal beginnt Entspannung deshalb nicht mit einer großen Veränderung, sondern mit dem ersten bewussten Ausatmen.

Gezeitenpfade – Verbindungen im Körpersystem
Rücken
- Kleine Rückenpausen im Alltag – was wirklich hilft
- Warum Entspannung dem Rücken wirklich hilft
- Bewegung bei Rückenschmerzen – warum sie hilft (und wann nicht)
Haltung

Themenpool – Stress & Verspannung (Stress als klassischer Stressspeicher)
Landungsbrücke
- Der Ursachen-Kontinent (Warum zwickt es?)
- Der Entspannungs-Kontinent (Ruhe für das System)
- Der Bewegungs-Kontinent (Aktivität zurückgewinnen)
- Der Hilfs-Kontinent (Erste Hilfe & Tipps)
Tiefsee-Expedition

Aktuelle Koordinaten: Sektor – Nacken-Welt
Das große Körper-Universum
- Die Welt der Nackengesundheit verstehen
- Die Welt der Rückengesundheit verstehen
- Die Welt der Haltung und warum sie über die Nacken- und Rückenwelt herrscht
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Disclaimer
Ich bin keine Ärztin oder Physiotherapeutin.
Die hier geteilten Tipps basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und ersetzen keinen medizinischen Rat.
Zuletzt überarbeitet, 20. September 2026 von Renate Eissing


