Ursachen für Rückenschmerzen

Wenn die Ursachen für Rückenschmerzen eindeutig wären, wäre es viel leichter das Ganze in den Griff zu bekommen. Aber leider ist dem nicht so. Es gibt eine größere Anzahl der üblichen Verdächtigen, die gerne zusammenspielen…..und nicht gerade zu deinem Vorteil.

Oft liegt es an einer Kombination aus langem still Sitzen und folglich zu wenig Bewegung, aber auch Stress und einseitige Belastungen im Alltag tragen ihren Teil dazu bei. Vor allem in Büro hat man das Hochleistungssitzen leider kultiviert.

In manchen Büros gewinnt man den Eindruck, dass hier ein kleines Spiel läuft:

Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!“ 😉

Das ist kein gutes Spiel, wirklich nicht.

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Nicht für dich und schon gar nicht für deinen Rücken, der schreit nach einer Weile. Der Schrei ist nicht laut, er ist leise und äußert sich in Verspannung und Schmerz.

Und wer hat da nicht schon mal eine Schmerztablette genommen, wenn es gar nicht mehr ging? Ich verrate dir was, du bist nicht alleine, das habe ich auch schon durch. Dummerweise hat das nicht immer geholfen oder nur mäßig.

Ich bin mir sicher, du suchst einen Weg das Spiel zu beenden. Da nicht jeder Mensch gleich ist und in der gleichen Situation ist kann ich dir nicht genau sagen wo es bei dir haken kann.

Dafür habe ich einen kleinen Strauß für dich gebunden. Nein, keine Blumen, einen Strauß von Lösungsansätzen und du suchst dir, genau wie bei einem Blumenstrauß den Ansatz aus, der für dich am besten duftet.

Gehen wir mal gemeinsam auf Spurensuche, damit du dein Spiel, die Ursachen für Rückenschmerzen endlich abpfeifen kannst, weil du weiß woher sie kommen.



  • Warum Spannung im Körper manchmal „wandert“
    Viele Menschen erleben es irgendwann:Der Nacken ist verspannt, obwohl man dort eigentlich gar nichts Besonderes gemacht hat. Manchmal entsteht Spannung auch im Rücken oder in den Schultern, obwohl die eigentliche Belastung ganz woanders lag – zum Beispiel in den Füßen oder Beinen. Solche Beobachtungen können zunächst verwirrend wirken.Doch der Körper arbeitet nicht in einzelnen, voneinander getrennten Bereichen. ...

Warum Rückenschmerzen oft nicht nur eine Ursache haben

Viele Menschen suchen nach der einen Ursache, leider muss man hier nach den Ursachen für Rückenschmerzen suchen. Unser Körper ist sehr vielschichtig aufgebaut und das was auf ihn einströmt könnte man in drei Ebenen einteilen.

Natürlich gibt es auch die eine Ursache, aber das sind nur so ca. 10 bis 20 %, die so unzweifelhaft zugeordnet werden können. In den meisten Fällen erkennt man den wahren Grund für Rückenschmerzen nicht so einwandfrei.

Meist kann die Ursache für Rückenschmerzen nicht eindeutig einer Ebene zugeordnet werden, es spielen gerne mehrere Faktoren zusammen. Eine Ursache kann dein Körper meist kompensieren, er streikt erst, wenn noch ein oder zwei weitere Punkte dazu kommen.


Die biologisch-körperliche Ebene

Wenn du dir schon mal ziemlich sicher bist, dass deine Rückenschmerzen auf der biologisch-körperlichen Ebene sind, dann ist die Sucherei nach der wirklichen Ursachen für Rückenschmerzen noch nicht zu ende.

Dann hast wenigstens schon mal den richtigen Eisberg gefunden und stehst jetzt an der Spitze. Nun heißt es sich durch den Teil der nicht direkt sichtbar ist zu arbeiten, um dem Problem auf den Grund zu gehen.

Und natürlich können auch hier wieder mehre Ursachen für Rückenschmerzen zusammenspielen, was die Ursachenforschung nicht einfacher macht.

Ich hoffe du magst Krimis, da werden auch erst mal die Fakten gesammelt, die früher oder später einen direkten Hinweis auf den oder die Täter liefern.

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Muskuläre Dysbalancen

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Wenn ein Muskel zu stark oder zu schwach ist, spricht man von muskulären Dysbalancen, was eine gern genommene Möglichkeit der Ursachen für Rückenschmerzen ist. Dieser eine Muskel kann die komplette Ordnung stören, weil dadurch dein Skelett, vorzugsweise die Wirbelsäule in eine ungünstige und unnatürliche Position gezogen oder geschoben wird.

Sobald dein Körper in einer unnatürlichen Position ist bedeutet das Mehrarbeit für deine Muskulatur. Mehrarbeit bedeutet dann wieder, dass deine Muskulatur schneller schlapp macht und eine Pause braucht.

Solltest du nicht gewillt sein ihr diese Pause einzuräumen indem du deine Position wechselst oder dich etwas bewegst, wird das Beschwerde-Management in Gang gesetzt in Form von Verspannungen und Schmerzen.

Um die interne Kräfteverteilung deiner Muskulatur wieder auf einen normalen Level zu bringen solltest du dich mit den Gedanken vertraut machen, etwas extra Bewegung in deinen Tagesablauf zu integrieren. Am Besten etwas, das auch auf den Bereich einwirkt, der in Dysbalance ist.

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Verschleiß und Genetik

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Die konkreten Ursachen für Rückenschmerzen sind auch in diesem Feld sehr vielfältig, es kann durchaus sein, dass du schon immer ein genetisches Erbe mit dir rumträgst, das sich erst in bestimmten Situationen bemerkbar macht.

Bei manchen Leuten macht die Bandscheibe schon früher schlapp und andere mit gleicher Belastung sind noch meilenweit von einem Bandscheibenvorfall entfernt.

Es gibt Veranlagungen, die zu einem früheren Verschleiß führen. Das kannst du allerdings abfedern in dem du eine moderate rückenstärkende Bewegung verfolgst und damit ein schützendes Muskelkorsett aufbaust.

Genauso kann es sein, dass sich der Eine krümmt vor Schmerz und ein Anderer bei exakt gleicher Diagnose kaum beeinträchtigt ist durch Schmerzen.

Da kommt wieder dazu, dass auch die Schmerzwahrnehmung sehr individuell ist, da ist die Genetik, die Art wie dein Gehirn den Schmerz verarbeitet, wie dein Hormon-Stoffwechsel ist, wie der allgemeine Fitnesszustand ist, um nur einige Punkte zu nennen.

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Schonhaltungen

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Bei den Schonhaltungen kommt viel zusammen und kann oft nicht so einfach aufgelöst werden, weil dein Körper diese Schonhaltung automatisch und reflexartig einnimmt und damit eine Kette von Ereignissen auslösen kann, die dich noch tiefer in die Schmerzfalle stürzt.

Dein Körper geht in die Schonhaltung, um dich zu schützen, damit werden andere Muskelpartien mehr und oft einseitig belastet. Sollte die Schonhaltung sich länger nicht mehr auflösen, dann verkleben deine Faszien und einige deiner Muskeln können sich verkürzen, eventuell bauen sich Blockaden auf und am Ende reagiert dein Körper grundsätzlich empfindlicher und schaltet noch viel schneller in den Alarm-Zustand.

Alles in allem wird mit jedem weiteren Glied in dieser Kette deine Schmerzbelastung höher und das Risiko da nicht mehr wirklich raus zu kommen erhöht sich ebenfalls.

Jedenfalls kommst du hier nicht mit nur Ausruhen wieder raus, auch wenn du deshalb wesentlich weniger Energie hast, solltest du den letzten Rest an Kraft, den du noch hast in lockere Bewegungen investieren, das signalisiert dem Körper Sicherheit und der Negativ-Kreislauf wird nach und nach schwächer und du eliminierst langsam aber sicher eine der Ursachen für Rückenschmerzen.

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Die psychische Ebene – „Die Seele streikt“

Bei den heutigen Belastungen, die uns manchmal gar nicht so bewusst sind, kann deine Psyche schon mal mit Überforderung reagieren und das ist dann eine der nicht gleich greifbaren Ursachen für Rückenschmerzen.

Wenn deine Seele streikt, dann verspannt deine Muskulatur viel schneller und geht in eine Schonhaltung, den sogenannten Kampf- oder Fluchtreflex, weil du dich bedroht fühlst, egal ob dir das bewusst ist oder nicht, dein Körper hat die Bedrohung registriert und folgt nur seinem tiefen genetischen Plan.

Dieser Plan beinhaltet auch die Ausschüttung von Stresshormonen, wie Cortisol und Adrenalin. Solltest du jetzt wirklich weglaufen, würde sich der Teil mit den Hormonen relativ schnell auflösen.

Hinter dieser Symptomatik kann sich genau so gut eine Depression verstecken, dann neigt man ebenfalls gerne zu chronischen Rückenschmerzen.

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Chronischer Stress

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Chronischer Stress ist eine der Ursachen für Rückenschmerzen, die gerne übersehen oder nicht ernst genug genommen wird.

Du weißt gerade mal wieder nicht wo dir der Kopf steht, der Termin drückt, die Arbeit auf deinem stapelt sich, die unbeantworteten Mails werden immer mehr.

Zuhause geht es dann weiter, du kommst einfach nicht mehr zur Ruhe, immer schwirrt dir etwas durch den Kopf, was du noch dringend machen musst.

Deine Muskulatur wird immer härter, die kann sich genau so wenig entspannen, sie geht auf Daueralarm, die Schmerzen kommen immer öfter und bleiben dafür länger.

Du solltest dringend eine Pause machen, damit sich dein Körper wieder richtig gut erholen kann, aber leider reicht der Urlaub nicht oder ist zeitlich noch sehr weit weg.

Irgendwie machen Dinge, die dich früher begeistert haben, gar keinen Spaß mehr, du willst einfach nur deine Ruhe haben.

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Schmerzwahrnehmung und Psyche

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Um so mehr es dir psychisch schlechter geht, um so intensiver fühlst du die Schmerzen, weil dein körpereigener Schmerzfilter, der im Normalfall so einiges abfedert, nicht mehr funktioniert.

Die seelischen Ursachen für Rückenschmerzen sind Stress, Anspannung und dein Schmerzgedächtnis. Das Schmerzgedächtnis speichert alle Schmerzen ab, die du schon gefühlt hast und schaltet sich immer schneller ein.

Das ist das ist ein bisschen so wie bei einem hochsensiblen Spamfilter, der auch Nachrichten ausfiltert, die eigentlich gut sind, nur weil man die Sicherheit bis Anschlag hochgedreht hat.

Beide Systeme reagieren übernervös.

Die Botenstoffe, die ausgeschüttet werden wie Cortisol und Adrenalin verstärken zu allem Unglück die Entzündungen in deinem Körper noch, und somit die Schmerzen noch intensiver werden.

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„Fear-Avoidance“ (Angst-Vermeidungs-Verhalten)

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Die Angst vor dem Schmerz treibt dich wohl am zuverlässigsten direkt in den Schmerz, in eine der Ursachen für Rückenschmerzen. Du bewegst dich gar nicht mehr, weil jede Bewegung Schmerz verursacht. Leider geht dabei genau das was dir aus dieser Falle wieder raushelfen könnte, total zu Grunde – deine Muskulatur.

Möglicherweise siehst du schon überall „Gespenster“. Du malst dir in den schönsten Farben aus, dass weitere Bewegung dich sicher zu einem Bandscheibenvorfall führt oder zu Lähmungen oder einer anderen Beeinträchtigungen.

Da eine gewisse Menge an Bewegung deine Durchblutung fördert und dabei auch noch Glückshormone ausgeschüttet werden, du dir das aber konsequent verkneifst, wirst du zudem noch Depressiv und wirklich Krank.

Du lebst in einer Art selbst erfüllender Prophezeiung, wenn du das Verhalten nur lange genug durchhältst, dann bist du wirklich degeneriert und bei deiner Einstellung wahrscheinlich kommst du da nie wieder raus.

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Die soziale Ebene – „Das Umfeld“

Dein direktes Umfeld kann durchaus Anteil haben an den Ursachen für Rückenschmerzen. Egal. ob es die Familie betrifft, dein Arbeitsplatz, deine Freunde oder ob du andere Sorgen hast, wie etwas Geldsorgen, das kann sich alles in Form von Rückenschmerzen bemerkbar machen.

Du ziehst dich deshalb vor Vielem zurück und bewegst dich dadurch automatisch weniger und damit hat deine Muskulatur weniger zu tun, die Abwärtsspirale beginnt.

Dein soziales Umfeld muss dich nicht immer belasten, es kann dich auch viel zu sehr entlasten und du dich deshalb viel zu sehr schonst, dann hat das so ähnliche Auswirkungen, wie bei einem Vermeidungsverhalten.

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Arbeitsplatzbedingungen

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Dein Arbeitsplatz kann eine große Belastung sein, wenn es offene oder auch verdeckte Konflikte gibt, das kostet sehr viel Energie und geht zu Lasten deiner Muskulatur und Durchblutung und sind oft Ursachen für Rückenschmerzen, die nicht so leicht entdeckt werden.

Genauso können sich mangelnde Anerkennung oder zu geringe Handlungsspielräume auswirken. Du hast da vielleicht dein Herzblut in etwas gesteckt und erntest nur dumme Kommentare, obwohl das der Firma nachhaltig hilft und Geld und Zeit spart.

Du verfällst in eine Schonhaltung, weil das ein direkter Angriff auf deine Fähigkeiten ist. Deine Zufriedenheit sinkt auf nahe Null. Du ziehst dich innerlich zurück und hast im Geiste schon gekündigt.

Oder du hast ein körperliches Problem, das vom Rest der Mannschaft konsequent ignoriert wird, das setzt die Heilungsfähigkeit deines Körpers stark herab. Vor allem weil es durch diese überhebliche Arroganz erst ausgelöst wurde.

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Lebensstil

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Du bist mal wieder zu spät ins Bett oder kannst von Haus aus nicht richtig gut schlafen. Am nächsten Tag ist dein Körper wesentlich schmerzempfindlicher, die Chance auf Rückenschmerzen stehen an solchen Tagen sehr gut.

Das ist eine der teuflischsten Ursachen für Rückenschmerzen, da kann die schlechte Nacht den schmerzenden Tag befeuern und der wieder die nächste schlechte Nacht.

Auch die Ernährung kann ihren Teil dazu beitragen. Es gibt entzündungsfördernde Nahrungsmittel, die damit auch deine Rückenschmerzen befeuern.

Ganz hoch im Kurs stehen hier hochverarbeitete Produkte und zuckerreiche Lebensmittel, genau wie Weißmehl-Produkte vor allem wenn die Grundlage ausschließlich Weizenmehl ist.

Und natürlich können dir auch außerhalb deines Arbeitsplatzes eine gesunde Anerkennung fehlen oder dich Konflikte und Stress belasten, genau wie an deinem Arbeitsplatz.

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Der Rücken ist ein Meister im Ausgleichen

Der Rücken ist ein Meister im Ausgleichen - Ursachen für Rückenschmerzen - RueckenNackenCheck.de
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Dein Rücken ist ein wahres Präzisionsgerät im Alltag. Wenn er seinen Job nicht so gewissenhaft machen würde, dann hättest du noch mehr Grund nach den Ursachen für Rückenschmerzen zu forschen.

Er gleicht deine schlechte Haltung aus. Bei Verletzungen, die du dir zugezogen hast geht er in eine Schonhaltung, um die Schmerzen abzufangen indem der Teil deines Körpers weniger belastet wird und fördert damit deine Heilung.

Dein Körper gibt deinem Rücken einen klaren Plan vor:
Du hältst mich in bester Stabilität, du sollst dabei aber so wenig Energie wie möglich verbrauchen.

Leider gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Wenn deine Wirbelsäule diese Stabilität zu lange aufrecht erhält ohne zu murren, obwohl da im Grunde schon so einiges im Argen ist, dann entwickeln sich bestimmte Muskelpartien zurück, während andere zu viel Kraft entwickeln und dein ganzer Körper kommt dabei in Schieflage, weil die Muskulatur nicht mehr harmonisch miteinander agieren kann.

Durch diese schiefe Haltung, werden beispielsweise die Bandscheiben unterschiedlich belastet, was früher oder später zu einem Bandscheibenvorfall führen kann, was dann so richtig schmerzen kann.

Sollte das mit einer Operation behoben werden, hast du noch das Schmerzgedächtnis an der Backe, das sich falsche Abläufe eingeprägt hat und grundsätzlich sehr empfindlich auf jedwede Belastung reagiert, hier ist der Alarm-Schalter zu leicht gängig geworden.

Und das dem Körper wieder abgewöhnen ist ein richtig langer Marathonlauf fällig, mit sehr viel Geduld für dich und deinen Körper.

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Wenn der Rücken Alarm schlägt, hat er oft schon lange gearbeitet

Wenn der Rücken Alarm schlägt - Ursachen für Rückenschmerzen - RueckenNackenCheck.de
Bild von Thomas Breher auf Pixabay

Wenn du plötzlich Rückenschmerzen hast, dann häufst du die Gründe dafür schon länger an, ohne es zu merken. Der Rücken schlägt erst dann Alarm wenn ein bestimmter Punkt überschritten wird, vorher hat es vieles ausgeglichen und dich vor Schmerz bewahrt.

Der Schmerz ist ein klares Überlastungssignal.

Schön wäre es ich könnte dir nun ganz genau sagen, was dein Rücken dir zu sagen versucht. Da dein Rücken nur wenig Möglichkeiten hat sich zu äußern ist auch die Interpretation der Äußerung ein wenig mit Detektivarbeit verbunden.

Ziehen wir uns nun den zerknautschten Trenchcoat an und schnappen uns eine Lupe, um den Dingen auf den Grund zu gehen.
Man kann die Ursachen für Rückenschmerzen lassen sich in vier große Bereiche unterteilen.


Du stehst dauernd unter Spannung

Du spielst mal wieder den Still-Halte-Marathon und bewegst dich nur selten und dafür wenig, das ist gerne eine der Ursachen für Rückenschmerzen. Vermutlich hast du einen Arbeitsplatz, den du für die Erledigung deiner Aufgaben nicht verlassen musst, wie etwa im Büro am Bildschirm.

Das verlangt von deinem Rücken, dass er die Spannung in dieser Position für Stunden aufrechthalten muss. Durch diese Spannung werden aus den kleinsten Blutgefäßen in deiner Muskulatur nach und nach das Blut rausgepresst.

Deine Muskulatur leidet nach einer Weile an Nährstoffmangel oder anders gesagt, sie hat Hunger.

Gleichzeitig kommt damit auch der Stoffwechsel zum erliegen, die Abbauprodukte, die in deinem Körper und auch in deiner Muskulatur dauernd entstehen nicht mehr abtransportiert werden.

Deine körpereigene Müllabfuhr funktioniert nicht mehr und du kannst dir gut vorstellen wo das endet, wenn der Müll nicht von Zeit zu Zeit abtransportiert wird. Das ist nicht appetitlich und genau das findet dein Rücken auch und deshalb meldet er den Vorfall in Form von Schmerzen.

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Du bist unterversorgt

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Nicht nur deine Muskulatur, auch deine Bandscheiben sind unterversorgt. Die Versorgung funktioniert ein wenig anders wie bei der Muskulatur, hat aber auch was mit Bewegung zu tun, wie eigentlich fast alle Ursachen für Rückenschmerzen.

Die Bandscheibe ist zwischen den Wirbeln wie beim Hamburger das Patty zwischen den Brötchenscheiben. Sie fungiert als Dämpfer, damit die Wirbel sich zwar bewegen, sich aber nicht treffen, weil das würde sie beschädigen.

Da du quasi keine Schmerzrezeptoren in der Wirbelsäule hast, würdest du das erst mal gar nicht merken, dass da was kaputt ist.

Wenn du nun mit dir wieder ein Stillhalte-Abkommen abgeschlossen hast, wird die Bandscheibe einseitig belastet, statt mal so und mal so und so zusammengedrückt zu werden, weil man sich bewegt.

Durch diese einseitige Belastung wird nach und nach die Flüssigkeit, die in den Bandscheiben ist rausgepresst, aber es kommt keine neue Flüssigkeit nach, das passiert erst, wenn du die wieder bewegst, dann kann sich dein Dämpfer wieder aufladen und seine Arbeit machen.

Die Ursachen für Rückenschmerzen selbst kommen nicht direkt von der Bandscheibe oder dem Wirbelkörper, sondern von der umliegenden Muskulatur. Wenn deine Bandscheibe immer dünner wird, also an Höhe verliert durch das Nicht-Bewegen, wird sie auch immer breiter und dann drückt die Bandscheibe ganz unsanft auf die Muskulatur und die beschwert sich dann.

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Du bist verklebt

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Wenn du das mit dem Nicht-Bewegen lange genug durchziehst, dann gesellt sich zu den Ursachen für Rückenschmerzen noch die Tatsache, dass sich deine Faszien anfangen zu verkleben.

Faszien kümmern sich darum, dass deine Muskeln, wenn sie sich bewegen nicht aneinander reiben und sich dadurch entzünden. Sie sind so ein bisschen das Gleitmittel oder die Schmiere und befinden sich im ganzen Körper zwischen den Organen und Muskeln.

Wenn sie verkleben, dann verhaken sie sich ineinander und gleiten nicht mehr geschmeidig aneinander vorbei. Das äußert sich in einem seltsamen Ziehen, vor allem nach dem Aufstehen und einer gewissen Bewegungseinschränkung.

Möglicherweise stellst du auch druckempfindliche Verhärtungen im Gewebe fest, das wären dann die Faszien, die sich auf diese Art zu Wort melden.

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Du bist in einem Gedächtnis-Loop

Dieser Teil der Ursachen für Rückenschmerzen kommt von psychischen Druck und Stress und berührt unsere tiefste evolutionäre genetische Programmierung.

Wenn du unter Stress bist schaltet den System sofort in den Flucht- und Schutz-Modus. Deine Spannung in der Muskulatur steigt schlagartig an, du ziehst deine Schultern nach oben und ziehst den Kopf etwas ein. Dein Körper schüttet Stresshormone aus wie etwa Adrenalin und Cortisol.

Du bist bereit zum Kampf oder zur Flucht.

Beides wird nicht passieren, du wirst nicht davon laufen, noch deinen Gegener sei es der Chef, der Kollege oder der Kunde zum Kampf herausfordern, du wirst weiter deine Arbeit tun.

Durch einen Lauf um den Block wäre das gleich abgebaut, aber bei dir bleibt die Spannung, da das jeden Tag passiert und eine Stresssituation die andere ablöst wird die Anspannung chronisch.

Jeder weitere Stress-Loop macht dich empfindlicher, jetzt springt er schon bei weniger stressigen Situationen an und die Folgen werden immer intensiver. Deine Rückenschmerzen werden immer schlimmer.

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Alltag & Haltung

Wie Sitzen und Fehlbelastungen den Rücken belasten

Wir sitzen oft, wir sitzen gerne und wir sitzen lange und dann möglichst noch in einer unvorteilhaften und belastenden Haltung. Für uns heute ist das normal, aber unser Rücken hat sich da immer noch nicht dran gewöhnt, er funktioniert nur richtig gut, wenn er eine gewisse Menge an Bewegung bekommt.

Die Ursachen für Rückenschmerzen umfassen auch das falsche Heben und Tragen. Oft fassen wir die Dinge so an, dass sie uns beziehungsweise unsere Bandscheibe einseitig viel zu stark belasten und nach einer langen Sitz-Session ist dein Rücken einfach nicht mehr wirklich bereit und fähig solche Lasten zu tragen.

Möglicherweise hast du schon einige schlechte Erfahrungen gemacht mit falscher Bewegung und bist zum Schluss gekommen: „Dann bewege ich mich gar nicht mehr, dann kann mir nichts passieren“.

Leider ein Trugschluss, aber wenn sich diese Überzeugung mal so richtig festgesetzt hat, dann ist es schwer aus diesem Dilemma wieder raus zu kommen.

Unsere moderne Lebensweise ist der Nährboden für Rückenprobleme. Stundenlanges Sitzen, eine krumme Haltung am Schreibtisch oder falsches Heben schwerer Lasten setzen vor allem der Lendenwirbelsäule dauerhaft zu.


Bewegungsmangel

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    Sitzhaltung am Arbeitsplatz

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      Meiden von Bewegung

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        Falsches Heben & Tragen

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          Muskulatur & Faszien

          Dysbalancen und verklebtes Gewebe

          Wenn du schon länger vor dich hin verkümmerst, dann sind das Ursachen für Rückenschmerzen, die sich erst nach und nach manifestieren. Durch einseitige Belastung ist die Muskelkraft in deinen Muskeln nicht mehr harmonisch, ein Muskel ist stärker als er sein soll, ein anderer schwächer als er sein soll, das bringt die ganze Bewegungsharmonie durcheinander und es folgen unweigerlich Schmerzen.

          Weil beim Sitzen die Oberschenkel dauerhaft nach vorne ausgerichtet sind, verkürzen sich die Hüftbeuger und damit fast unbemerkt auch deine Schrittlänge und kannst nicht mehr sauber aufrecht stehen, was dann wieder andere Muskelpartien beeinträchtigt und du immer mehr Energie für so ein paar Schrittchen brauchst.

          Gleichzeitig verkleben die Faszien, deine Muskeln können sich nicht mehr so reibungslos aneinander vorbei bewegen, das zieht ganz unangenehm vor allem beim Aufstehen nach längerem Stillsitzen.

          Auf das Ziehen hat man dann so gar keine Lust und bleibt noch länger in dieser sitzenden Position, was auch noch deine komplette Rumpfmuskulatur schwächt.

          Die Sache mit dem aufrechten Gang entfernt sich immer weiter aus deiner Lebensrealität, weil das einfach weh tut.

          Das sind nicht nur Ursachen für Rückenschmerzen, das ist eine ganze Ursachenkette, die deine Schmerzen auslösen können.

          Oft liegen die Ursachen für Rückenschmerzen gar nicht an den Knochen, sondern im Weichgewebe. Wenn tiefere Muskelgruppen verkümmern, Gegenspieler wie die Hüftbeuger verkürzen oder Faszien verkleben, gerät die gesamte Statik der Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht.


          Muskuläre Dysbalancen

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            Verkürzte Hüftbeuger

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              Verklebte Faszien

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                Geschwächte Rumpfmuskulatur

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                  Stress & Psyche

                  Wenn mentale Anspannung ins Kreuz geht

                  Auch dein Kopf und was drin vorgeht sind ganz starke Ursachen für Rückenschmerzen. Dir tut der Rücken weh, aber der Arzt findet nichts, deine Muskulatur ist aber megahart.

                  Mal tut es da weh, dann wieder wo anders. Wie soll man das einem Arzt klar machen? Und natürlich ist es genau dann am schlimmsten, wenn du dich mal entspannen möchtest.

                  Bewusste oder unbewusste Sorgen, Ängste oder Kummer können dahinterstecken. Unser Körper ist nicht nur physisch er ist auch eine Art Chemiebaukasten und wenn ein Impuls kommt, dann werden Botenstoffe freigesetzt und bei negativen Gefühlen setzen diese Botenstoffe die Durchblutung und die Atemfrequenz runter.

                  Oft kommt dann noch eine innere Unruhe dazu, dein Selbstwertgefühl rauscht in den Keller und deine Haltung hinterher. Du bist viel empfindlicher, was die Ausgangslage noch verschlimmert.

                  Und dann kommt da noch das leidige Schmerzgedächtnis dazu. Du hast gerade eine gute Phase, aber die hält nicht lange an, weil deine Nerven durch die frühere Belastung viel schneller wieder auf Krawall gebürstet sind und schon viel früher (vorsichtshalber) mit den Schmerzsignalen anfangen, die sie in dein Gehirn schicken. Nach dem Motto sicher ist sicher, lieber früher Alarm geben bevor es zu spät ist. Und du stehts da mit deinen Schmerzen und dem überempfindlichen Nervenkostüm.

                  Unser Rücken reagiert sensibel auf das, was in unserem Kopf vorgeht. Ursachen für Rückenschmerzen können in diesen Fällen sein: Anhaltender Stress, Sorgen oder Überlastung führen zu einer unbewussten Dauerspannung der Muskeln, die sich häufig als hartnäckiger Schmerz im unteren Rücken festsetzt.


                  Stressbedingte Rückenschmerzen

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                    Psychosomatik

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                      Emotionale Anspannung

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                        Schmerzgedächtnis

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                          Anatomische & Medizinische Ursachen

                          Verschleiß und Gewebeschäden

                          Ein Bandscheibenvorfall ist eine der dauerhaftesten Ursachen für Rückenschmerzen. Die Bandscheibe selbst schmerzt nicht, aber sie drückt mit Vehemenz auf die umliegenden Nerven und die werden dann nicht mehr fertig damit Schmerzsignale auszusenden.

                          Ähnlich schmerzhaft, aber Gott sei dank vorübergehend ist der Hexenschutt (Lumbago). Eine blöde Bewegung, die du vorher schon so oft gemacht hast und dann schießt sie ein die Hexe und macht dir eine Weile viele Bewegungen zur Hölle.

                          An den Wirbelkörpern, die deine Wirbelsäule bilden sind noch so kleine Fortsätze dran, den Dornfortsatz, den siehst du durch die Haut, das sind die kleinen Erhöhungen entlang der Wirbelsäule die Facettengelenke sind etwas kleiner aber auch dort wo der Dornfortsatz ist.

                          Wenn die Bandscheiben, die zwischen den Wirbelkörpern sind flacher werden, dann berühren sich die Facettengelenke und reiben aneinander, das gibt eine schmerzhafte Entzündung, eine sogenannte Arthrose.

                          Das Iliosakralgelenk befindet sich etwa eine Handbreit über dem Schambein (da wo bei den Tieren der Schwanz rauskommt) kann sich durch eine unbedachte Bewegung oder eine Fehlbelastung verkanten.

                          Bei ganz schlimmen Fällen ist die Verdrehung so intensiv, dass plötzlich ein Bein kürzer ist als das andere Bein. Das ISG ist eine Art Dämpfer zwischen Wirbelsäule und Beinen. Die kleinste Fehlstellung kann hier zu starken Beschwerden führen.

                          Manchmal stecken hinter den Ursachen für Rückenschmerzen konkrete Veränderungen an den Knochen, Gelenken oder Bandscheiben. Hier erfährst du mehr über medizinische Krankheitsbilder, die du bei anhaltenden Schmerzen immer ärztlich abklären lassen solltest.


                          Bandscheibenvorfall BWS/LWS

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                            Hexenschuss/Lumbago

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                              Arthrose/Facetten-Syndrom

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                                ISG-Blockaden

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                                  Zuletzt überarbeitet, 3. August 2026 von Renate Eissing

                                  Nach oben scrollen